Entzündung der 2. Kerze am Adventkranz
Krippenschau im Diözesanmuseum
Winterwald
 
 

Stellungnahme zur Entscheidung der Regierung über Samen- und Eizellenspende

Der in der Bischofskonferenz für Ehe und Familie zuständige Bischof Klaus Küng spricht in einer ersten Reaktion von einem „Dammbruch“. Durch die Zulassung von Samenspende für In-vitro-Fertilisation (IVF), die Eizellspende und die Präimplantationsdiagnostik (PID) würden im Namen einer Fortschrittlichkeitsgläubigkeit eine ganze Reihe von Problemen und Leiden, vor allem für die als Spenderinnen oft unter Druck stehenden Frauen geschaffen. Und Kinder, deren erstes Recht es sei, „Vater und Mutter zu kennen und mit ihnen aufzuwachsen“, würden mehr und mehr zu einem Produkt der Fortpflanzungsindustrie. Der Bischof zeigte sich erschüttert, wie schnell diese noch vor kurzen als tabu geltenden bioethischen „heißen Eisen“ nun Gesetz würden, und stelle sich Fragen über das dahinter stehende Menschenbild.