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Stellungnahme zur „Eugenischen Indikation“

Die Abschaffung der „Eugenischen Indikation“ ist längst überfällig, weil sie schon vom Konzept her eine Diskriminierung darstellt und weil Spätabtreibungen bereits lebensfähiger Kinder von Ärzten und Schwestern als besonders belastend erlebt werden. Es wäre zumindest ein Zeichen, das in die richtige Richtung weist.

Wünschenswert wäre aber, nicht nur die „Eugenische Indikation“ abzuschaffen – wie das in Deutschland schon vor Jahren geschehen ist –, sondern bei pränataler Diagnostik zugleich die psycho-soziale Beratung betroffener Frauen sowie die Einhaltung einer verpflichtenden Mindestfrist vor Durchführung einer Abtreibung einzufordern. Außerdem sollte einmal mehr die Freiheit sowohl der Ärzte und des medizinischen Personals als auch betroffener Frauen betont werden, aus Gewissensgründen die Durchführung bestimmter Eingriffe ablehnen zu können.