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Pilgergruppe im Herbst
Herbstlandschaft Mostviertel
 
 

Zum Internationalen Tag der Familie

Wert und Wesen der Familie erkennen

Der Internationale Tag der Familie ist ein guter Anlass, den Wert und das Wesen der Familie in den Blick zu nehmen. Mit der Familie wurde in der Schöpfung das fruchtbringende Miteinander von Mann und Frau als großer Schatz verwirklicht.

Die Familie ist Grundzelle der Gesellschaft. Die Stabilität im Wechsel der Generationen setzt kinderbejahende Familien voraus, und bei Vater und Mutter gedeihen Kinder am besten. Der Glaube stellt für das Gelingen der Familie eine große Chance dar, er führt auf einen Weg, der froh macht, Krisen überwinden hilft und so zu allmählich tiefer werdenden Beziehungen führt. Es gibt heute gar nicht wenige junge Familien, die bewusst den Weg des Glaubens wählen; ihre Zahl ist wachsend. Sie haben nicht selten wieder eine größere Zahl von Kindern. Auch für die Kirche ist die Familie von zentraler Bedeutung. Papst Johannes Paul II. betonte, dass der Weg der Kirche über die Familie geht. Familien kommen in unserer neuheidnischen Zeit besonders große Aufgaben zu, die viel Mut brauchen. Christliche Familien sind aber auch selbst in höchstem Maße gefordert: Sie sind nicht nur Empfänger der Verkündigung, sondern selbst wichtige Träger. Die Wirksamkeit der Weitergabe des Glaubens hängt heutzutage weitgehend von der Familie ab. Ich hoffe sehr, dass die Bischofssynode im kommenden Herbst einen starken Impuls vermittelt, um die Familie noch viel stärker als jetzt in das Zentrum der Seelsorge zu rücken. Es ist die große Aufgabe von heute und morgen, den Menschen beizustehen, damit Familie gelingt, aber auch jenen, Hilfe zu bieten, die an der Familie leiden oder deren Familie zerbrochen ist.