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Petrus Stockinger neuer Propst von Stift Herzogenburg

Propst Petrus mit Bischof Alois nach der Benediktion

St. Pölten/Herzogenburg 27.5.2019 (dsp/kb) In der Stiftskirche Herzogenburg fand gestern die feierliche Benediktion von Propst Petrus Stockinger statt. Bischof Alois Schwarz stand der Feier in der Stiftskirche Herzogenburg vor, in der Petrus Stockinger, der im April dieses Jahres zum Propst des Stiftes gewählt worden war, die Amtsinsignien Ring, Mitra und Stab überreicht wurden. Darauf verwies das Stift Herzogenburg in ihrer aktuellen Aussendung.

Der Oberösterreicher war am 9. April 2019 zum Nachfolger des langjährigen Vorstehers des Stiftes Herzogenburg, Propst Maximilian Fürnsinn, gewählt worden. In dem feierlichen Gottesdienst, dem Diözesanbischof Alois Schwarz, vorstand, erhielt Propst Petrus die Amtsinsignien, Ring, Mitra und Stab, überreicht, die ihn als Leiter einer Ordensgemeinschaft, die direkt der Ordenskongregation in Rom unterstellt ist, ausweisen. In seiner Predigt ging Bischof Schwarz auf die besondere Bedeutung der Stifte in Niederösterreich ein und zeigte sich zuversichtlich, dass das Stift Herzogenburg mit der Wahl von Propst Petrus einen guten Weg in die Zukunft gehen und auch weiterhin als geistliches Zentrum einen wichtigen Dienst in der Diözese leisten wird. Die Anwesenheit von Weihbischof Anton Leichtfried, dem früheren Linzer Bischof Maximilian Aichern und über 15 weiteren Äbten und Pröpsten aus Österreich zeige eindrucksvoll, dass dieses Fest ein Fest der gesamten österreichischen Kirche war, so das Stift Herzogenburg.

Unter den zahlreichen weiteren Gratulanten fanden sich unter anderem Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, ihr Amtsvorgänger Erwin Pröll und der ehemalige oberösterreichische Landeshauptmann Josef Pühringer. Darüber hinaus waren auch der ehemalige Finanzminister Hans Jörg Schelling, der niederösterreichische Militärkommandant Brigadier Helmut Jawurek und viele weitere Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft zu Gast. Landeshauptfrau Mikl-Leitner griff in ihren Grußworten die Gedanken des Bischofs auf und betonte das gute Fundament für die Zusammenarbeit in Niederösterreich, das schon Prälat Maximilian gelegt hatte und nun fortgeführt werden solle.

Klösterreiche Diözese St. Pölten

Mit acht Stiften ist die Diözese St. Pölten eine vergleichsweise „klösterreiche“ Diözese. Das Stift Herzogenburg ist das einzige Augustiner-Chorherren Stift der Diözese St. Pölten. Ursprünglich im kleinen Ort St. Georgen an der Traisen bei Traismauer errichten, übersiedelte das Stift nach einer Landschenkung im 13. Jahrhundert nach Herzogenburg, wo es bis heute Bestand hat. Die Herren und Pröpste des Stiftes prägten das spirituelle und kulturelle Leben unserer Diözese über Jahrhunderte maßgeblich. Auch in der pfarrlichen Seelsorge bestand und besteht ein wichtiges Miteinander mit der Diözese St. Pölten: Aktuell werden 14 Pfarren (sowohl inkorporierte als auch diözesane) von Herren des Stiftes Herzogenburg priesterlich betreut und geführt. 

Fotocredit: Stfit Herzogenburg