Ich bin die Auferstehung und das Leben.
Team der Pastoralen Dienste
Jugendvesper Stift Seitenstetten
 
 

Alt-Weihbischof +

Emeritierter Weihbischof und Generalvikar Dr. Heinrich Fasching +

Der emeritierte Weihbischof von St. Pölten Dr. Heinrich Fasching ist am Nachmittag des 1. Juni nach langer, schwerer Krankheit verstorben. Fasching wurde zuletzt im Elisabethheim ins St. Pölten gepflegt und hatte erst vor kurzem, am 24. Mai, seinen 85. Geburtstag begangen.

Am Dienstag, den 10. Juni, wird der Verstorbene ab 7.30 Uhr in der Heilig-Grab-Kapelle im Dom aufgebahrt. Die Betstunde für den verstorbenen Weihbischof findet um 18.00 Uhr statt. Diözesanbischof Klaus Küng wird am 11. Juni um 11.00 Uhr dem feierlichen Requiem als Hauptzelebrant vorstehen. Im Anschluss wird der Verstorbene in der Bischofsgruft unter dem Presbyterium des Domes beigesetzt.

Wegen des zu erwartenden Andranges von Trauergästen und Gläubigen werden die Begräbnisfeierlichkeiten am 11. Juni auf eine große Leinwand im Sommerrefektorium des Bistumsgebäudes direkt übertragen.

In einer ersten Stellungnahme sagte Diözesanbischof Klaus Küng: „Weihbischof Dr. Heinrich Fasching ist von seinem langen und schweren Leiden erlöst und von Gott für immer zu sich gerufen worden. Die Diözese St. Pölten ist ihm zu großem Dank verpflichtet. Sein Leben stand ganz im Dienste der Diözese. Unter seiner Ägide wurde der Dom renoviert, dem seine Liebe gehörte. Viele Jahre war er Dompropst, er kannte alle Priester und alle Kirchen des Landes, hat für sie unermüdlich gearbeitet und gesorgt – zunächst als Baudirektor, dann als Kanzler und schließlich als Generalvikar. Er hat für die Diözese gelebt, oft auch für sie und mit ihr gelitten. Ich hoffe für ihn, dass er nun in Gott ausruhen kann und seine volle Erfüllung gefunden hat.“<--break->

em. Weihbischof Dr. Heinrich Fasching

Geboren am 24. Mai 1929 in Höfnerberg, Pfarre Pierbach, Diözese Linz

1940-1945 Oberschule Waidhofen/Thaya

1945-1949 Öffentliches Stiftsgymnasium Melk

1949-1954 Philosophie- und Theologiestudium in St. Pölten

1954-1956 Kaplan in Randegg, Loosdorf und St. Valentin

1956-1957 Vizerektor im Seminar Melk

1957-1960 Studium des Kanonischen Rechts an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom

1960-1983 Vizeoffizial des Diözesangerichts

1961-1968 Ordinariatssekretär

1968-1970 Lehrbeauftragter für Kirchenrecht an der Phil.-Theol. Diözesanlehranstalt St. Pölten

1970-1992 Direktor des Diözesanbauamtes

1970-1993 Ordinariatskanzler

seit 1976 Mitglied des Domkapitels

1991-2004 Generalvikar

seit 1993 Titularbischof von Acci

1993-2004 Weihbischof von St. Pölten, Bischofsweihe in St. Pölten am 4. Juli 1993

1994-2001 Vorsitzender in der Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz für Internationale Mission und Referatsbischof für MISSIO AUSTRIA und MIVA.

1994-2003 Vorsitzender in der Österreichischen Kommission Iustitia et Pax

1997-2004 Präsident von Pax Christi Österreich

24.5.2004 Einreichung des Rücktrittsgesuchs aus Altersgründen

7.10.2004 Annahme des Rücktrittsgesuches von Papst Johannes Paul II.