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Legende

Schon früh wurden Beziehungen zum gleichnamigen Heros der griechischen Mythologie Hippolytos hergestellt, dessen Name mit Pferdelöser übersetzt werden kann; er wurde von Pferden zu Tode geschleift. Doch setzte sich schon um 500 die sogenannte 'Offizierslegende' durch.

Demnach war Hippolytus der Kerkermeister des heiligen Laurentius, was allerdings zeitlich um einige Jahrzehnte nicht zusammenpasst. Auf Grund der zahlreichen Wunder, die Laurentius im Kerker wirkte, bekehrte sich Hippolyt zum Christentum und ließ sich mit seiner ganzen Familie (Hausangehörige) taufen.
Nach dessen Martyrium begrub er den Leichnam des heiligen Laurentius. Er bekannte sich sodann öffentlich als Christ. Der Kaiser befahl ihm daraufhin, seine Taufkleidung abzulegen und sich als römischer Ritter zu bekleiden. Daraufhin wurde er von Pferden zu Tode geschleift.

Deswegen wird auch Hippolyt meist als römischer Soldat oder als Ritter dargestellt. Die älteste Darstellung in St. Pölten (ein Urkundensiegel) zeigt ihn allerdings als römischen Bürger in Toga und der Palme als Zeichen des Martyriums. Auf Grund der Legende wurde er zum Patron der Gefängniswärter und der Pferdehalter.