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Frauenbewegung will künftig noch mehr "Begegnung ermöglichen"

Podiumsdiskussion bei der kfb-Sommertagung

Graz, 15.07.2013 (dsp/KAP) Die Katholische Frauenbewegung Österreichs (KFBÖ) will sich in Zukunft verstärkt dem Thema "Begegnung" widmen und diese ermöglichen: Das hat Vorsitzende Barbara Haas anlässlich der KFBÖ-Sommertagung am Samstag im Schloss Retzhof bei Leibnitz angekündigt. Abschluss der einwöchigen Veranstaltung, die auch den Titel "einander.begegnen@kfb.at" trug, bildete eine Podiumsdiskussion, mit u.a. Caritas-Präsident Franz Küberl und Nationalratspräsidentin Barbara Prammer.

Die Möglichkeit zur Begegnung ist für die Entwicklung des Menschen wichtig, hob Küberl in der Diskussionsrunde hervor, denn: "Begegnungen gehören zu den Grundbedürfnissen von Menschen". Persönlich würden ihn Begegnungen im Familien- oder Freundeskreis oft als "Kraftquelle" durch den Arbeitstag tragen. Nationalrataspräsidentin Prammer betonte den Wert des demokratischen Rechtsstaates, der Voraussetzungen für Begegnungen verschiedenster Art liefere.

Diversität und Achtsamkeit

Rund 90 Leitungsfrauen aus allen Diözesen Österreichs sowie aus Südtirol nahmen an der Sommertagung in der Steiermark teil. Zu den Referenten zählten u.a. die Wiener Pastoraltheologin Regina Polak, die Dozentin für Philosophie und Interkulturelle Pädagogik Amani Abuzahra, sowie Maria Regina Strugholtz, Spirituelle Begleiterin und ehemalige Seelsorgerin für Schubhäftlinge.

Thematischer Schwerpunkt der Referate bildeten die Einblicke in den Themenbereich Identität, Diversität und achtsame Kommunikation. "Über die Auseinandersetzung zu diesen Themen möchten wir sowohl interne Begegnungsräume stärken als auch neue Möglichkeiten der Begegnung für Frauen eröffnen", informierte die KFBÖ im Anschluss an die Tagung per Aussendung. "Raum für Begegnung" ist das Motto der Frauenbewegung für den Zeitraum 2013-2015.

Der Austausch auf der Tagung habe "Einblicke in die Lebensrealitäten von Frauen in Österreich" ermöglicht, auf deren Grundlage "Vision und Auftrag" der KFBÖ als gesellschaftliche und kirchliche Akteurin erarbeitet worden seien, hieß es weiter. Zwar biete man als Organisation bereits heute viele Räume für Begegnung an, so die Vorsitzende Haas, "aber es gibt noch viele weitere Möglichkeiten innerhalb und außerhalb der Kirche, die wir gestalten wollen".

Bild 1 (Rosenberger): Podiumsdiskussion mit Caritaspräsident Franz Küberl, Mag. Brigitte Schwarz aus Kapfenberg, Nationalratspräsidentin Mag. Barbara Prammer, Moderatorin Mag. Andrea Kager-Schwar, Cornelia Schweiner, Nationalratsabgeordnete Adelheid Fürntrath-Moretti und Mag. Ulrike Taberhofer.

Bild 2 (Felber):  Impression aus der Einrichtung „Lernbox“