Entzündung der 2. Kerze am Adventkranz
Krippenschau im Diözesanmuseum
Winterwald
 
 

Totenwache

In unserer Gesellschaft ist das Verdrängen des Todes und der Toten ein typisches Phänomen, gilt es doch, das glückliche, schöne, jugendliche und gesunde Leben in den Vordergrund zu stellen. Der Wert des Sterbens und die Bedeutung des Trauerns müssen bewusst wieder entdeckt werden, damit sie nicht verloren gehen. Die Kirche hat in dieser Hinsicht einen großen Schatz an Erfahrung und auch einen großartigen Auftrag.

GrabblumenFoto: Stock

Gestaltung von Totenwachen

Die uns überlieferten Formen der rituellen Begleitung des Sterbens und Begrabens sind ein großartiger Beitrag für das Gelingen unserer Gesellschaft. In vielen Pfarren unserer Diözese gibt des den Dienst des Vorbeters, der Vorbeterin. Diese haben vor allem den Auftrag, beim gemeinsamen Totenwachen (auch Wachtgebet oder Gebetsstunde genannt) die Leitung zu übernehmen. Oft wird in einer Kapelle oder Kirche einfach der Rosenkranz gebetet. Es sind aber auch neue Andachtsformen der Trauer entstanden. Einige dieser Formen wurden in einem Behelf zusammengetragen: