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Gute Gründe für die Erweiterung der EU und gegen Veto- und Ausgrenzungspolitik
1.) Mehr Zusammenarbeit
Komplexe Probleme - insbesondere Umweltfragen - lassen sich in einem gemeinsamen
Europa leichter lösen. Hohe Sicherheitsstandards und Ausstiegszenarien
hinsichtlich der Kernenergie sind notwendig. Ein Volksbegehren kann ein
AKW jenseits der Grenze jedoch weder verhindern noch sicherer machen.
2.) Mehr Frieden
Eine erweiterte EU ist der beste Garant für Frieden in Europa. Diese
Friedenszone wird auf Länder ausgedehnt, von denen Österreich
noch vor kurzem durch einen Eisernen Vorhang getrennt war. Die Erweiterung
erhöht auch die sicherheitspolitische Bedeutung Europas in der Welt.
3.) Mehr Demokratie
Die EU besteht aus gefestigten Demokratien. Die Einbindung der Reformstaaten
Ost- und Mitteleuropas wird die demokratische Kultur europaweit stärken
und die politische Stabilität auf dem Kontinent erhöhen.
4.) Mehr Wohlstand
Die EU-Erweiterung wird ein solides Wirtschaftswachstum mit sich bringen
- für die Kandidatenländer ebenso wie für die Mitgliedsstaaten.
Durch seine Lage im Herzen Europas wird Österreich besonders profitieren.
5.) Mehr soziale Sicherheit
Langfristig wird das jetzt noch hohe Wohlstandsgefälle in Europa
einer hohen Lebensqualität für alle Europäer/-innen weichen.
Das wird das Ringen um ein einheitliches Mindestmaß an sozialer
Absicherung im Fall von Krankheit, Unfall, Alter, Arbeitslosigkeit und
Armut erleichtern.
6.) Mehr Kultur
Mit den meisten der jetzigen Beitrittskandidaten verbindet Österreich
eine über Jahrhunderte gewachsene gemeinsame Kultur. Die EU-Erweiterung
überbrückt die Kluft, die die Zeit des Kommunismus geschaffen
hat. Kulturelle Vielfalt ist keine Bedrohung, sondern Bereicherung.
7.) Mehr Ökumene
Die EU-Erweiterung ist ein wichtiger Impuls für die Begegnung der
christlichen Kirchen. Wie die innere Trennung der Konfessionen widerspricht
auch ihre äußerliche dem Kern der Frohbotschaft.
Christsein ist grenzenlos!
....
dazu mehr bei der KAÖ
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Erklärung der österr. und tschechischen Teilnehmer beim
vom Zentralkomitee der Deutschen Katholiken und vom Semaines Sociales
De France vom 28.02.2002 bis 2.3.2002 in Berlin veranstalteten Kolloquiums
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