Arbeitslosenfonds

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Starthilfe für Projekt "ZuGang"
Mit einem Scheck über 8.000.- Euro stellte sich der Arbeitslosenfonds der Diözese St. Pölten bei der Emmausgemeinschaft in St. Pölten ein. Mit diesem Betrag soll das neue Emmaus-Projekt "ZuGang" unterstützt werden. "ZuGang" ist eine „Vor-Maßnahme“ im Rahmen des Beschäftigungsprojektes zur Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt.
Das Projekt ZuGang soll den Gästen von Emmaus - vor allem jungen Menschen - helfen, die persönliche Situation abzuklären und eventuell noch vor dem Arbeitstraining eine Arbeitstherapie anzusetzen, erklärt der stellvertretende Geschäftsführer und Wirtschaftsleiter von Emmaus, Peter Hirsch. Der laufende Betrieb sei durch das Arbeitsmarktservice (AMS), das Land Niederösterreich und den Europäischen Sozialfonds (EFS)finanziell zwar abgesichert, doch sei Emmaus bei Investitionen im Bereich der Infrastruktur weiterhin auf Spenden angewiesen, führt dazu Emmaus-Geschäftsführer Mag. Karl Rottenschlager aus.
Mit fünf Betrieben und verschiedenen Qualifikationsmaßnahmen sowie sieben Wohnheimen in S. Pölten hat die Emmausgemeinschaft ein Netzwerk aufgebaut, das die vorhandenen Probleme zwar nicht lösen, aber doch vielen Menschen exemplarisch helfen kann, weist er hin. 5.000 Gäste seien bisher durch Emmaus gegangen, 1.600 durch die eigenen Betriebe. Jahr für Jahr kann die Emmausgemeinschaft 400 neue Gäste begrüßen. Doch ebenso viele können Emmaus wieder neu gefestigt verlassen.

Am Foto: vlnr: Julius Felker (Netzwerk), Michaela Ehrenhauser (Fastenaktion), Gerda Koller, Anna Lehner (beide Arbeitslosenfonds), Karl Rottenschlager (GF Emmausgemeinschaft), Erwin Burghofer (Kath. Arbeitnehmebewegung), Harald Sterle (Arbeiterkammer) Peter Hirsch (Emmaus-GF-Stv.) und Christian Vollmann (Netzwerk-Jugend).

Spendenübergabe an die Lehrlingsstiftung Eggenburg
Bei der Kuratoriumssitzung des Arbeitslosenfonds am Donnerstag, den 4. 9. 2008,
die bei der Lehrlingsstiftung in Eggenburg stattfand, konnte dem Verein eine Spende von
2.000,- Euro übergeben werden .Die Geschäftsführerin Maria Nirnsee bedankt sich sehr herzlich für die
Unterstützung und die guten Wünsche für die Zukunft!

Ein Leben in Fülle? Fair statt prekär!
Auch wenn sich manche nicht mehr daran erinnern können oder auch nicht wollen: die soziale Absicherung von ArbeitnehmerInnen ist nicht vom Himmel gefallen, sondern sie wurde in langen Jahren zum Teil hart erkämpft. >> mehr
von Gerda Koller, Koordinatorin des ALF

Arbeitslosigkeit (K)ein Thema im Pfarrleben?
Was bedeutet es für jene Mitmenschen eine Arbeitslose/ein Arbeitsloser zu sein? Es sich in der sozialen Hängematte gemütlich machen? Für einige vielleicht, mag sein für die meisten allerdings heißt es neben finanzieller Einbußen - mit allen Folgen für die Familie und das gesamte soziale Leben - sich wertlos und unnütz zu fühlen, sich zu schämen und lieber aus der Gesellschaft zurückzuziehen als sich den meist stummen Vorurteilen wie Sozialschmarotzer und selbst schuld auch noch auszusetzen. >> mehr
von Gerda Koller, Koordinatorin des ALF


Arbeitslosenfonds der Diözese St. Pölten auf neuen Wegen

gerda kollerDer  Arbeitslosenfonds (ALF) der Diözese wurde 1989 gegründet. Die Mittel werden durch Spenden und Sammlungen aufgebracht. Viele kirchliche und kirchennahe Beschäftigungsprojekte konnten die letzten 15 Jahre  unterstützt werden. Projekte wie Emmaus, Verein wohnen, Waldviertler Schuhwerkstatt, Lehrlingsstiftung Eggenburg, Netzwerk der Solidarität, Verein Jubep traten und treten noch immer an den ALF mit der Bitte um Unterstützung heran. Die diözesanen Mittel für diesen Fonds sind  sehr gering.  
Seit Anfang 2007 ist es nun gelungen  mit Unterstützung des Arbeitsmarktservice eine Anstellung für 20 Stunden zu finanzieren. Frau Gerda Koller hat die Aufgabe übernommen mit unser aller Unterstützung neue Mittel und Wege zu finden.

Eine der Finanzierungsmöglichkeiten ist  die  Zweckwidmung des halben Kirchenbeitrages. Dazu ist es nur notwendig, diese Zweckwidmung in der regionalen Kirchenbeitragsstelle zu beantragen.

Neben der finanziellen Unterstützung ist die Bewusstseinbildung für die Situation von Arbeitssuchenden in der Diözese das zweite große Anliegen.


Arbeitslosenfonds der Diözese St. Pölten

Der Arbeitslosenfonds der Diözese St. Pölten wurde im Jahr 1989 gegründet.
Die Mittel des Fonds werden durch Spenden und Sammlungen aufgebracht. Obwohl das Problem der Arbeitslosigkeit ein immer größeres wird, stehen dem Fonds leider immer weniger Mittel zur Verfügung.

Zu den Aufgaben des Arbeitslosenfonds zählen:
• Projekte zur Schaffung von Arbeitsplätzen zu fördern, die von kirchlichen initiativen gegründet und getragen werden.
• Finanzielle Starthilfe und Überbrückungshilfe für bestehende Projekte zu geben.
• Arbeitssuchende sollen durch den Fonds unterstützt werden (Umschulungshilfe)
• Der Fonds hat auch die Aufgabe, über die Ursachen und Auswirkungen der Arbeitslosigkeit zu informieren.
• Das Bewusstsein der Diözesanbevölkerung für die Nöte und die Notwendigkeit konkreter Hilfestellung zu wecken.

Die Vergabe der Mittel erfolgt durch ein 10 Mitglieder umfassendes Kuratorium, das auch die Ansuchen prüft.
In den letzten 15 Jahren wurden unter Anderem folgende Unterstützungen gewährt:

Projekte für Arbeitssuchende im Waldviertel, Schuhwerkstätte Schrems, Verein Wohnen und Arbeit in Winden, Verein Wohnen in St. Pölten , Emmausgemeinschaft, Schülerzentrum St. Pölten, Beschäftigungsprokjekt der KMB, Lehrlingsaktion der Katholischen Aktion, Netzwerk der Solidarität, Verein Jubep, Lehrlingsstiftung Eggenburg, und viele Einzelfallhilfen.
In Summe konnten in diesem Zeitraum über € 500,000,- ausbezahlt werden.

Ihre finanzielle Unterstützung ist ein wertvolles und wirksames Zeichen christlicher Solidarität.
Kto. Nr.: 0000-013011 Sparkasse Region St. Pölten
BLZ 20256 Arbeitslosenfonds – Subkonto 8570 Kst. 111100

Sie können den diözesanen Arbeitslosenfonds auch durch eine Zweckwidmung Ihres Kirchenbetrages unterstützen. Informationen dazu im KAB-Büro.