Sensationelles Ergebnis der KMB-Kosovo-Hilfe
„rufer“-Erlagscheinaktion erbrachte über
300.000,--
Unsere Hilfe erreicht die Ärmsten der Armen
Erschüttert vom Ausmaß der Katastrophe zeigt sich Mag. Erwin Eder,
Auslandsreferent der Caritas St. Pölten, nach seinem Hilfeeinsatz
in Albanien: „Hier trifft das unbeschreibliche Elend der Kosovoflüchtlinge
auf die bittere Armut der lokalen Bevölkerung. Fast 500.000 Kosovowaren
sind bereits nach Albanien geflohen, und müssen unter schwierigsten
Bedingungen überleben.“
Nachdem ihnen die Ersparnisse und Papiere von den serbischen Soldaten
abgenommen wurden, landeten viele zunächst in provisorischen Großlagern,
wo katastrophale sanitäre Bedingungen herrschen.
Ö-Camp: Vorbildliche Arbeit der österreichischen Helfer
In Albanien war Mag. Eder für die Koordination der Caritashilfe
im Österreich-Camp verantwortlich: “Viele Flüchtlinge die wir im
Ö-Camp aufgenommen haben, waren bei ihrer Ankunft völlig entkräftet
und verstört. Wir haben 12 Stunden am Tag und 7 Tage in der Woche
gearbeitet, um diesen Menschen zu helfen. Die Hälfte der Flüchtlinge
sind Kinder. Sie zeigen immer wieder ihre durch Granatsplitter verletzten
Füße. Bei den alten oft schwer traumatisierten Vertriebenen muß
erst Vertrauen aufgebaut werden wie bei einem Mann, der bereits
den II. Weltkrieg miterlebt hat und sich nicht duschen wollte, weil
er dabei seine Vergasung befürchtete.” Das Ö-Camp, das als das sicherste
und bestgeführte Flüchtlingscamp in Albanien gilt, beherbergt bereits
knapp 3.000 Flüchtlinge. die Caritas ist für die Versorgung der
Flüchtlinge mit Lebensmitteln und anderen Hilfsgütern (Zelte, Betten,
Kleidung) zuständig. Die Caritas hat bisher 10 Millionen Schilling
für das Österreich-Camp aufgewendet. Dem Ö-Camp unter Leitung des
Österr. Roten Kreuzes bestätigt Eder mustergültige Struktur mit
Wasser, Strom und medizinischer Ausstattung.
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