Spirituelles
Geistliche Fastfood- Gesellschaft?
- Peter Glas -
Richtige Ernährung ist gut für die Gesundheit. Dazu gehören
einigermaßen geregelte Essenszeiten, wo auch wirklich Zeit zum Essen
sein sollte. Die Lebensmittel sollten gesund sein, vitaminreich
und so weiter ... Was für die Ernährung des Leibes gilt, gilt auch
für die Ernährung des Geistes und der Seele. Nun begegnen wir in
unserer Lebenswelt fast ständig unzähligen Reizen, die geistig und
seelisch auf uns einströmen. Die Art und Weise, wie wir damit umgehen,
hat Auswirkungen auf unser Wohlbefinden. Bei einem Buffet oder in
einem Kaufhausregal steht oft Gesundes neben Ungesundem.
Die Wahl bleibt uns überlassen.
Auch in den Medien begegnet uns „Schrott“ neben hochwertigem Programmangebot
... Ich weiß nicht, ob es stimmt, dass schneller satt wird, wer
schneller isst. Eher bin ich der Meinung, dass „Fastfood“ ungesund
und von geringem Nährwert ist. Für die geistig-seelische Nahrung
gilt: „Weniger ist mehr.“ Wir brauchen uns nicht irgendeinem „Heilsstress“
zu unterwerfen in der Meinung, wir würden etwas versäumen, wenn
wir nicht alle Angebote wahrnehmen, die uns in Überfülle begegnen.
- „Weniger ist mehr.“ Wir brauchen nicht mehr zu uns zu nehmen,
als wir verdauen können ... Für das Leben aus dem Glauben ist grundlegend,
dass wir uns in Gottes Hand geborgen wissen, ganz im Sinne des ersten
Psalms:
„Wohl dem Mann, ...
der Freude hat an der Weisung des Herrn ...
Er ist wie ein Baum, der an Wasserbächen gepflanzt ist,
der zur rechten Zeit seine Frucht bringt
und dessen Blätter nicht welken.“
(Psalm 1,1-3)
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Jesus, unser Frieden,
wenn unsere Lippen stumm bleiben
- unser Herz hört auf dich
und redet auch zu dir.
Du sagst jedem Menschen:
Überlasse dich ganz einfach
dem Leben des Heiligen Geistes,
dafür genügt dein geringer Glaube.
Frère Roger, Taizé
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