Schreiben Sie mit am Männergebetbuch - von Männern für Männer
Wenn Männer die Hände falten
- Josef Haslinger -
Wenn Ehepartner sich nichts mehr zu sagen haben, dann steckt ihre
Beziehung in der Krise. Plaudern, Lachen und einander mitteilen,
was einen freut oder traurig stimmt - das macht eine lebendige Partnerschaft
aus, die auch in Krisen trägt. Mit dem Glauben ist es ähnlich: Wenn
Christen Gott nichts mehr zu sagen wissen, ist es um ihre Beziehung
zu ihm nicht gut bestellt. Soll der Glaube mehr sein als Tradition,
soll er das Leben prägen, dann braucht es das Gebet.
Gebet als „sprechender Glaube“
Theologen definieren Gebet als „sprechenden Glauben“. Die Katholische
Männerbewegung möchte helfen, dass der Glaube vieler Männer wieder
„sprechen lernt“, dass sie ihren „Wortschatz des Glaubens“ erweitern,
dass sie ihre Beziehung zu Gott wieder bewusst knüpfen.
Ein Gebetbuch soll dazu eine Hilfe sein: ein Gebetbuch, das Männer
für Männer verfassen.
Bitte schreiben Sie mit
Schicken Sie uns Gebete, die Sie selbst formuliert haben. Keine
Angst vor holprigen Formulierungen. Nicht geschraubte Sätze sind
gefragt, entscheidend ist, dass das Gebet von Herzen kommt. Teilen
Sie uns ein Bibelwort mit, das für ihr Leben eine besondere Bedeutung
hat und mit dem Sie eine besondere Erfahrung verbinden. Berichten
Sie von Orten, wo Sie gerne beten: am Hochstand, beim Autofahren,
im Zug, beim Blick in den Kalender. Was beten Sie da? Erzählen Sie
von Schwierigkeiten mit dem Gebet, vielleicht hilft gerade anderen
Männern das ehrliche Eingeständnis ihre Probleme mehr als hochgestochene
Sätze. Lassen Sie uns ein wenig in ihre Lebensplanung schauen: Wo
finden Sie trotz Arbeits-überlastung und Stress Zeit, um an Gott
zu denken? Der „rufer“ sammelt ihre Gebete Der „rufer“ wird Ihre
Gebete, Texte und Erfahrungen sammeln. Ergebnis wird ein Männergebetbuch
sein.
Schicken Sie Ihre Gebete bis 30. September 2000 an: Katholische
Männerbewegung, Redaktion „rufer“, Klostergasse 15, 3100 St. Pölten
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