Der diözesane rufer wird ab März zum österreichweiten
Magazin Y.
Auf Wiedersehen rufer! Hallo Y!
1957 trafen sich in einem kleinen Zimmer in der Klostergasse,
dem heutigen KMB-Sekretariat, sechs Männer, um die Gründung
einer Zeitung der Katholischen Männerbewegung zu diskutieren.
DER RUFER war geboren.
Noch im Dezember desselben Jahres erschien die erste Nummer. Und
es ging aufwärts - langsam und beständig. Als Organ der
Katholischen Männerbewegung, als Plattform für Diskussionen,
die auch heiße Eisen nicht aussparte, war er eine
Kompassnadel zur Orientierung in einer Gesellschaft mit neuen Herausforderungen.
Nach 19 Jahren folgte auch in der Diözese Linz eine KMB-Mitgliederzeitung
unter demselben Namen RUFer. Und die KMB der Erzdiözese
Wien arbeitete mit St. Pölten eng zusammen, was sich bis heute
gehalten hat.
Über vier Jahrzehnte rufer haben ihre Spuren hinterlassen.
In vielen Regionen und Pfarren ist diese Zeitung zum Begriff geworden
und hat tausende Menschen aufgeweckt, sich in christlicher Verantwortung
und getreu dem Auftrag der Katholischen Aktion im privaten wie im
öffentlichen Leben für die Gestaltung des politischen
und religiösen Lebens einzusetzen. Sie ist zu einem wichtigen
Motor in der Pastoral geworden.
Doch auch am rufer hat die Zeit ihre Spuren hinterlassen.
Er wurde gelobt und kritisiert, er hat sich über andere Diözesen
hin verbreitet, hat mehrmals sein Gesicht, seine Gestalt,
seine Form, seine Schrift und auch seinen Stil geändert. Einst
in schwarz-roter Druckerfarbe, stellt er sich heute in der bunten
Vielfalt einer vielfältigen Bewegung dar, wie es die KMB selbst
sein soll. Immer ging es ihm aber darum, in der Sprache der Menschen
und in ihrer jeweiligen Ausdrucksweise gelesen und verstanden zu
werden.
In einem ist sich der rufer aber stets treu geblieben:
in seiner grundlegenden Gesinnung zur Kirche, zur Katholischen Männerbewegung,
in ihrem Auftrag der Welt zu begegnen, die Leser zu informieren,
zu motivieren und einzuladen, diesen Weg mitzugehen.
Nun wagt der rufer seinen nächsten Schritt. Es
ist der größte Sprung in seiner 45jährigen Karriere.
Er tritt den Weg zu einem gesamtösterreichischen Medium an.
Er wird dabei all das, was er bisher mitgetragen hat, auch im neuen
Gewand und unter neuer Flagge weitertragen. Diese Flagge
heißt y - denn aus rufer wird nun
y. Nicht nur, weil sein Ursprung eigentlich in der Diözese
St. Pölten liegt und diese Diözese das y in
ihrem Wappen trägt. Vielmehr, weil der rufer als
Magazin für Männer dieses Zeichen, das sich aus dem männlichen
Y-Chromosom herleitet, künftig schon in seinem Titel aufzeigen
will. Und er will damit als einstige Mitgliederzeitung den Schritt
über sich hinauswagen und auch andere Männer ansprechen.
Ohne dabei seine bisherige Position vergessen zu lassen. Es ist
ein neuer pastoraler Weg, dem sich die KMB heute und in Zukunft
stellen muss.
Wir bitten daher alle unsere bisherigen Freunde und Leser, dieser
Zeitung auch weiterhin die Treue zu halten und diese neue pastorale
Herausforderung mitzutragen.
Wenn auch das künftige Y-Magazin österreichweit
nur mehr vierteljährlich erscheint, so bleibt St. Pölten
seiner bisherigen Linie treu und wird diese Männerzeitung monatlich
wie bisher herausgeben.
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Der diözesane rufer wird ab März zum österreichweiten
Magazin Y.

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