rufer

   Das Online Magazin der Katholischen Männerbewegung St. Pölten
     

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Glauben Männer anders?

 

 
    Jänner/Februar 2003
 
Der diözesane „rufer“ wird ab März zum österreichweiten Magazin „Y“.

Auf Wiedersehen „rufer“! Hallo „Y“!

1957 trafen sich in einem kleinen Zimmer in der Klostergasse, dem heutigen KMB-Sekretariat, sechs Männer, um die Gründung einer Zeitung der Katholischen Männerbewegung zu diskutieren. „DER RUFER“ war geboren.

Noch im Dezember desselben Jahres erschien die erste Nummer. Und es ging aufwärts - langsam und beständig. Als Organ der Katholischen Männerbewegung, als Plattform für Diskussionen, die auch „heiße Eisen“ nicht aussparte, war er eine Kompassnadel zur Orientierung in einer Gesellschaft mit neuen Herausforderungen. Nach 19 Jahren folgte auch in der Diözese Linz eine KMB-Mitgliederzeitung unter demselben Namen „RUFer“. Und die KMB der Erzdiözese Wien arbeitete mit St. Pölten eng zusammen, was sich bis heute gehalten hat.
Über vier Jahrzehnte „rufer“ haben ihre Spuren hinterlassen. In vielen Regionen und Pfarren ist diese Zeitung zum Begriff geworden und hat tausende Menschen aufgeweckt, sich in christlicher Verantwortung und getreu dem Auftrag der Katholischen Aktion im privaten wie im öffentlichen Leben für die Gestaltung des politischen und religiösen Lebens einzusetzen. Sie ist zu einem wichtigen Motor in der Pastoral geworden.
Doch auch am „rufer“ hat die Zeit ihre Spuren hinterlassen. Er wurde gelobt und kritisiert, er hat sich über andere Diözesen hin verbreitet, hat mehrmals sein „Gesicht“, seine Gestalt, seine Form, seine Schrift und auch seinen Stil geändert. Einst in schwarz-roter Druckerfarbe, stellt er sich heute in der bunten Vielfalt einer vielfältigen Bewegung dar, wie es die KMB selbst sein soll. Immer ging es ihm aber darum, in der Sprache der Menschen und in ihrer jeweiligen Ausdrucksweise gelesen und verstanden zu werden.
In einem ist sich der „rufer“ aber stets treu geblieben: in seiner grundlegenden Gesinnung zur Kirche, zur Katholischen Männerbewegung, in ihrem Auftrag der Welt zu begegnen, die Leser zu informieren, zu motivieren und einzuladen, diesen Weg mitzugehen.

Nun wagt der „rufer“ seinen nächsten Schritt. Es ist der größte Sprung in seiner 45jährigen „Karriere“. Er tritt den Weg zu einem gesamtösterreichischen Medium an. Er wird dabei all das, was er bisher mitgetragen hat, auch im neuen Gewand und unter neuer „Flagge“ weitertragen. Diese „Flagge“ heißt „y“ - denn aus „rufer“ wird nun „y“. Nicht nur, weil sein Ursprung eigentlich in der Diözese St. Pölten liegt und diese Diözese das „y“ in ihrem Wappen trägt. Vielmehr, weil der „rufer“ als Magazin für Männer dieses Zeichen, das sich aus dem männlichen Y-Chromosom herleitet, künftig schon in seinem Titel aufzeigen will. Und er will damit als einstige Mitgliederzeitung den Schritt über sich hinauswagen und auch andere Männer ansprechen. Ohne dabei seine bisherige Position vergessen zu lassen. Es ist ein neuer pastoraler Weg, dem sich die KMB heute und in Zukunft stellen muss.

Wir bitten daher alle unsere bisherigen Freunde und Leser, dieser Zeitung auch weiterhin die Treue zu halten und diese neue pastorale Herausforderung mitzutragen.
Wenn auch das künftige „Y-Magazin“ österreichweit nur mehr vierteljährlich erscheint, so bleibt St. Pölten seiner bisherigen Linie treu und wird diese Männerzeitung monatlich – wie bisher – herausgeben.

Der diözesane „rufer“ wird ab März zum österreichweiten Magazin „Y“.



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    Die KMB ist eine Gliederung der Kath. Aktion der Diözese St. Pölten
verantwortlich für den Inhalt: Josef Muhr