Peter F. Moser

 
 
Nähere
Informationen:
Klösterreich-Broschüre und der Folder „Bibel im Klösterreich“ sind erhältlich bei der Klösterreich-Geschäftsstelle, Tel. 02735/5535-0, oder im Internet: www.kloesterreich.at.
 
Die Bibel
... das Buch der Superlative

Zeichen und Wunder - Dorn im Auge - Vom Scheitel bis zur Sohle - Wie seinen Augapfel hüten - Mit Füßen treten - Sein Herz ausschütten - Mir geht ein Licht auf - Auf Herz und Nieren prüfen - Ende mit Schrecken - Zweischneidiges Schwert - Stein des Anstoßes - Niemand kann zwei Herren dienen - Perlen vor die Säue werfen - Suchet, so werdet ihr finden - Zeichen der Zeit - Ein Herz und eine Seele.

So wie diese, stammen einige hundert Schlagwörter und Redensarten aus der Bibel. Viele Redewendungen sind schon so vertraut, dass kaum noch jemand ihre genaue Quelle kennt.
Denn die Bibel ist nicht nur für die Christen verschiedenster Konfessionen die Heilige Schrift schlechthin, - nein, sie ist auch für Nichtchristen zumindest ein Stück bedeutendster Weltliteratur: In ihr findet man wunderschöne Liebesgeschichten genauso wie Berichte von Krieg, Mord und Todschlag, Verrat und Vergebung, - Texte in Prosa und Lyrik die den wunderbaren Weg Gottes mit den Menschen beschreiben.

Die Bibel - das eigentliche
Buch der Rekorde

Die Bibel ist ein Millionen-Buch, das meistgedruckte und meistverbreitete der Geschichte: Die Bibel ist heute vollständig in 392 Sprachen und in Teilen in weitere 2.287 Sprachen übersetzt. Und obwohl es weltweit rund 6.500 Sprachen und Dialekte gibt, decken bereits die knapp 400 vollständigen Übersetzungen mehr als 90 Prozent der Weltbevölkerung ab: In riesigen Vielvölkerstaaten wie Russland oder Indien wird die Amtssprache (russisch bzw. englisch) von allen verstanden. Dennoch wirkt das Wort Gottes in der eigenen Sprache doch unmittelbarer - ein Grund, warum zurzeit in 672 Sprachen weltweit Übersetzungsprojekte laufen.
Doch nicht nur bei der Verbreitung, auch inhaltlich kann die Bibel mit allerlei Superlativen aufwarten. Sie ist mit 386 Einträgen allein im Duden „Zitate und Aussprüche“ die Bonmot-Lieferantin Nummer eins und bietet in vielerlei Hinsicht mehr als das Guinness-Buch der Rekorde. Hier finden sich die ältesten Männer (Methusalem mit 969 Jahren, gefolgt von Noah mit 950), die größten (Goliath mit 2,93 Meter) und die reichsten (König Salomo mit jährlich 24 Tonnen Gold auf der Einnahmenseite).

Bibel ist auch ein Internet-Hit
Die Suchmaschine „Google!“ zeigt beim Begriff „Bibel“ mehr als 725.000 Fundstellen an, beim englischen „bible“ sind es sogar mehr als 16 Millionen. Unter „Heilige Schrift“ finden sich immer noch mehr als 73.000 Einträge, „Neues Testament“ kommt auf rund 60.000 und „Altes Testament“ auf 30.000 Fundstellen.Tipps zu unterschiedlichen Begegnungen mit dem „Buch der Bücher“ in den niederösterreichischen Stiften
Im Stift Altenburg wird die schönste Bibliothek im „Klösterreich“, die spätbarocke Kuppelbibliothek mit den Fresken von Paul Troger, unter dem Titel „Bibliothek - die begehbare Bibel“ präsentiert. Zusätzlich zeigt das Stift „die Bibel für alle Sinne“ im „Kloster for kids“: Die vom Linzer Bibelreferat lebensnah und erlebnisbetont konzipierte Ausstellung ist nicht nur für Kinder und Schüler von großem Interesse. Auch Erwachsene können ihr Wissen zur Bibel überprüfen, sich in der Landeskunde und Geographie des Heiligen Landes testen und in die Welt der Bibel sinnlich eintauchen: Man kann „biblische Düfte“ riechen, biblische Holzarten oder Saatgut erkennen und vieles mehr.
Die Benediktinerabtei Göttweig präsentiert das Projekt „Unter der Führung des Evangeliums“. Eine Ausstellung informiert dabei anschaulich über das Mönchtum; Begleitangebote sind Veranstaltungen im Göttweiger Sommerrefektorium, Bibelkurse für Gruppen, Jugendprojekte, Bilderzyklen zur Bibel in der Stiftskirche und im Kloster und eine interaktive Beschäftigung mit der Heiligen Schrift.
Das Stift Melk präsentiert „Biblische Geschichten, in Bildern weitererzählt“. Anhand der spätgotischen Tafelbilder von Jörg Breu aus dem Jahr 1502 werden biblische Passagen präsentiert. In Akustikkojen wird das Publikum mit Bildern, Filmsequenzen und Musik - darunter Modernes wie „Jesus Christ Superstar“ oder „Godspell“ - mit dem Thema Bibel konfrontiert.
Die Zisterzienserabtei Zwettl wird 2003 in der Dauerausstellung „Wer’s glaubt wird selig?“ den Schwerpunkt „Das biblische Wunder“ präsentieren.

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Die KMB ist eine Gliederung der Kath. Aktion der Diözese St. Pölten
verantwortlich für den Inhalt: Josef Muhr