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Männlichkeit gewinnen ist ein Prozess."Männliche" Verhaltensweisen sind weder ausschließlich biologisch bedingt noch unveränderbar vorgegeben, vielmehr entstehen sie auf dem Hintergrund von gesellschaftlichen Rollenvorgaben. Familiäre und schulisch-beruflicher Sozialisierung prägen unser Männerbild "Man(n) wird nicht als Mann geboren, sondern dazu gemacht" Immer mehr Männer bedenken ihre Lebenswelt und suchen nach lebensförderlichen Lebensweisen. (Hinweis: Unterstützung bieten die Männergruppen, die die KMB gemeinsam mit der Beratungsstelle "Rat und Hilfe" initiiert & unterstützt - mehr Informationen) Dazu ist es hilfreich zu bedenken:
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Das traditionelle Männerbild ist brüchig geworden. Immer mehr Männer suchen aus lebensfeindlichen Mustern auszubrechen und streben nach einem Leben in Fülle |
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Thema
Vater
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Mein Mann werdenWas hat mich zum Mann gemacht?Der Vater ist das wichtigste Vorbild für die Entwicklung männlicher Identität. Die Annahme durch den Vater, die Zusage eigener Stärke und eigenem Vermögens sind für den heranwachsenden Knaben von großer Bedeutung. Das Reiben an ihm bietet Orientierung. Gleichzeitig soll dem alternden Vater die Notwendigkeit des Loslassens bewußt werden. Er muß damit leben lernen, daß der Sohn ihn übertrifft.Dem Kampf zwischen Vater und Sohn wird viel Glück geopfert. Die Auseinandersetzung mit dem Vater ist auch für reifere Männer sehr beglückend. Da es oft in der Kindheit für Knaben Anerkennung und Liebe nur für Leistung gibt, müssen Söhne möglichst mächtig sein, um dem Vater zu genügen, zu imponieren und ihn letztlich zu überflügel.
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Die Anerkennung des Vaters ist der Schlüssel für ein späteres geglücktes Mann sein. Ein wichtiger Faktor bei der Mannwerdung ist der sehr komplexe Ablöseprozess von den Eltern. Dieser ist vom Vater anders als von der Mutter. Wenn die Ablösung von der Mutter nicht gelingt entwickeln sich Muttersöhnchen zu Machos, Workoholikern und Machtmenschen
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Der Mann 2000 Männer und Gesundheit
Gewalttaten von Männer nehmen zu |
Meine LebensweltWas fördert ein Männer-Leben in Fülle:Männerfreundschaft, die frei ist von Konkurrenzkampf, Imponiergehabe, Wertung und Verzweckung. Diese Freundschaft darf nicht nur aus gemeinsamer Erinnerung bestehen, auch nicht aus Kumpanei, die den vorübergehenden Vorteil gemeinsamen Handelns sieht. Männerfreundschaft schöpft ihre Kraft aus der Freude am gemeinsamen Wachsen und gemeinsamen Zielen. Körperlichkeit Gesunde Lebensweise von der Ernährung bis zum Hören auf die Signale des Körpers sind unverzichtbar für ein Leben in Fülle. Der Gang zum Arzt wird nicht mehr als unmännlich gesehen Sexualität Der Führungsanspruch des Mannes und das "Geben müssen" sind dem Zulassen und Empfangen gewichen. Wir akzeptieren die Sexualität des Menschen und diskriminieren nicht Die Hinwendung zur Familie und bewußtes Wahrnehmen der Vaterrolle ermöglichen es den Männern, Druck, der auf ihnen durch den Beruf lastet, wegzunehmen. Meine SpiritualitätDas Vorbild des Vaters reicht nicht aus, Knaben und Männer brauchen mythologische Vorbilder. Die Männerbilder der Bibel bergen das Wissen um den Weg zur Männlichkeit. Dies ist ein ungehobener Schatz. Das Aufzeigen echter Männlichkeit ist ein spannender Weg, der von Männern mit großem Interesse aufgenommen wird.
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Ein leistungsfähiger Körper gefördert durch Pflege und Fitness stärkt das Mann sein, darf aber nicht zum Macho führen. Männer können wieder ernsthaft über Sexualität reden
Die Vorbilder in der Männerwelt sind rar geworden. In der Filmindustrie sind Männer machtgierig, gewalttätig und sexbesessen.
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| Männer
wollen reden
Die Katholische Männerbewegung initiiert gemeinsam mit der Beratungsstelle der Caritas "Rat und Hilfe" Männerrunden. Taucht der
Begriff "Männerrunde" auf, wird oft das Klischeebild der
"fröhlichen Runde" im Wirtshaus assoziiert. Dort werden
(mehr oder weniger gute) Witze ausgetauscht, über die Qualität
der Getränke philosophiert - natürlich parallel zu ständigen
Kostproben -, Details zu neuen Automodellen vorgetragen oder zum letzten
Computervirus. Weitere Informationen zu Begleitungsangeboten, Terminen & Orten im KMB-Diözesanbüro Nehmen Sie mit uns Kontakt auf: kmb.ka.stpoelten@kirche.at Unsere Adresse:Klostergasse 15, 3100 St. Pölten 02742 398
-340, fax: Dw -380 oder bei "Rat & Hilfe" (siehe Spalte rechts!) |
ST. PÖLTEN LILIENFELD |
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