Die Idee zur Friedensrosenverleihung stammt vom Sakralkünstler Pius Frank, der die Friedensrose geschaffen hat, und vom Waldhausner Dechanten Karl Michael Wögerer.
Der Preis ist eine ideelle Anerkennung der Leistung und nicht mit einer Geldzuweisung verbunden. Die Preisträger erhalten eine geschmiedete Friedensrose, die der 2,7 Meter hohen Plastik aus Chrom-Nickel-Stahl nachgebildet ist, die vor der Stiftskirche Waldhausen steht und von Pius Frank geschaffen wurde.
Gerade das Thema Bewahrung der Schöpfung sollte gleichsam unter den Nägeln brennen, haben doch die Naturkatastrophen in den vergangenen Jahren massiv zugenommen, weisen die Initiatoren hin.
Auch wenn internationale Klimakonferenzen bisher keine zufriedenstellenden Ergebnisse aufweisen konnten, gebe es dennoch viele Menschen und Gruppen die unermüdlich einen großen Beitrag für die Bewahrung der Schöpfung leisteten. Diese Personen sollen durch die Überreichung der Rose Anerkennung erfahren.
Anlässlich des Weltfriedenstages zum 1. Jänner 2010 wies Papst Benedikt XVI hin, dass die Bewahrung der Schöpfung auch eine Bewahrung des Friedens sei.
Bisherige Preisträger waren die Initiative „Bauern helfen Bauern“ aus Salzburg, die Wiener Ärztin Dr. Maria Hobiger, Burgschauspieler Otto Tausig, die „Missionsrunde Waldhausen“, Ing. Otto Hirsch für sein Projekt „Selbsthilfe in Afghanistan“, die ehemalige Generalsekretärin der Kath. Aktion Mag. Ruth Steiner und der Linzer Arzt Prim. Dr. Werner Gerstl.
Näheres zur Ausschreibung auf der Homepage www.friedensrose-waldhausen.at
Einreichungen sind an das Kuratorium Waldhausen, Kennwort: Friedenspreis 2010, Schlossberg 2, 4391 Waldhausen zu richten - oder per E-Mail an: das Pfarramt Waldhausen.