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Belo Monte - Urteil verschoben
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Protest gegen Andritz AG bei Aktionärs-Hauptversammlung >Mehr

20.000 Indigene von Mega-Staudammprojekt Belo Monte in Brasilien bedroht. Die österreichische Firma Andritz AG hat eine Beteiligung am Projekt angekündigt... >Mehr

Welthaus-Karte WELT.SICHTEN in Petersprojektion. JETZT NEU!!! 2. Auflage! >Mehr

 


Willkommen! Welcome! Bienvenidos! Bienvenu! Bemvindos!


Ausstellung

Der Lächerlichkeit Preis gegeben

Grafiksujets, Ölbilder und Skulpturen von Ewald Kapferer

Ist Wahrheit Interpretationssache und Erfolg um jeden Preis bereits legitimiert oder fährt die Leistungsgesellschaft mit Vollgas in die Sackgasse? In seinen aktuellen Arbeiten hinterfragt Ewald Kapferer selektive Informationspolitik und bedenkliche Methoden zur Durchsetzung der Interessen weniger. Wer oder was ist lächerlich: Menschen oder Zahlen, Gott oder Wissenschaft, Hunger oder Überfluss?

Mit zynischen Werbesujets, kraftvollen Ölbildern und Skulpturen fordert der Künstler zu kritischem Hinsehen und Umdenken auf. „Man kann nur bei sich selbst und in seinem Umfeld beginnen, die Welt zu verbessern. Dazu gehört aber auch, andere daran zu hindern sie schlechter zu machen“, beschreibt Kapferer den Ansatz seiner neuen Ausstellung.

Der Künstler:

Ewald Kapferer
1965 in Wien geboren, lebt in Leonding (OÖ)
Grafiker und Werbefachmann, bildende Kunst seit Mitte der 90er-Jahre, zuletzt mit „gipfel d erschöpfung“ im Museum im Schottenstift (Wien) und bei „Unsere Heiligen“ im Bildungshaus St. Hippolyt

Wann:

Eröffnung: Donnerstag, 1. März 2012, 20 Uhr
Die Ausstellung ist bis Ende April von Montag bis Samstag von 8 bis 17 Uhr und an Sonntagen von 8 bis 12 Uhr geöffnet, ausgenommen Karwoche und Osterfeiertage (2. bis 10. April geschlossen!)

Veranstalter:
Bildungshaus St. Hippolyt

Mitveranstalter:
Fastenaktion/Welthaus St. Pölten
Missio St. Pölten
Jugend Eine Welt St. Pölten

 

8. Entwicklungspolitische Filmtage

ÄTHIOPIEN - Hunger im Überfluss



Wann:
7./8. November 2011, 18.30 Uhr
Stadtkino, Theatergasse 7, 4810 GMUNDEN

10. - 12. November 2011, 17.30 Uhr
Moviemento Kino, OK-Platz 1, 4020 LINZ

15./16. November 2011, 18.00 Uhr
Cinema Paradiso, Rathausplatz 15, 3100 ST. PÖLTEN

Bereits zum 8. Mal veranstaltet das IEZ im November 2011 die Entwicklungspolitischen Filmtage und lädt zu einer Reise in das höchst gelegene Land Afrikas. Spiel- und Dokumentarfilme aus und über Äthiopien, Podiumsdiskussionen, Gespräche, eine Ausstellung sowie Speisen aus der Region runden das Programm ab. Nähere Programminfos unter
Download: Plakat, Folder

WEB: http://www.filmtagelinz.at.tf bzw.
FACEBOOK: http://www.facebook.com/filmtage


KLIMA FAIR BESSERN! - Nur noch wenige Tage bis zum Klimagipfel in Kopenhagen!

Von 7.-18.12. findet die UN-Klimakonferenz in Kopenhagen statt. 192 Länder verhandeln ein neues globales Klimaabkommen als Fortführung des Kyoto-Protokolls. Wir fordern ein faires, gerechtes und verbindliches
Abkommen, in dem vor allem auch wir als Industrieländer unsere Verantwortung übernehmen müssen!
Unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift! - Die Zeit läuft!

ONLINE-Express-UNTERSCHRIFTEN
Nutzen Sie die Chance und unterschreiben Sie JETZT!

Die detaillierten Forderungen der Kampagne der katholischen Hilfswerke in Österreich finden Sie hier <http://www.klimafairbessern.koo.at/>.
ACHTUNG: Alle Postkarten-Unterschriften müssen bis 21. November in Wien sein! Sie werden am 26. November an Umweltminister Niki Berlakovich übergeben!


GEWINNSPIEL:
2x1Karte für die Filmdiskussion "Fronteira Brasil" zu verlosen!

Wo: Cinema Paradiso, 15.10. 2009, 20 Uhr
Quizfrage: Wie heißt das Projekt von Welthaus, das jährlich Gäste aus Entwicklungsprojekten in Afrika, Asien, Lateinamerika und Ozeanien nach Österreich bringt? M I T S P I E L E N !
Einsedeschluss: 13. 10. 2009

 


Land zum Leben für alle"Bio"sprit & Fleisch für wenige? Oder Land zum Leben für alle? - Begegnung mit Gästen aus Brasilien
F O L D E R >>> Begegnung mit Gästen

Von 14. Oktober bis 17. Oktober sind zwei ReferentInnen aus dem Nordosten Brasiliens zu Gast in NÖ.

Brasiliens Agrarproduktion boomt. Futtermittel wie Soja für die Masttierzucht in den Industriestaaten erzielen bessere Preise denn je.
Der Anbau von Zuckerrohr zur "Agrar-Sprit"-Erzeugung soll hohe Exporteinnahmen bringen. Gleichzeitig wird die Versorgung der eigenen brasilianischen Landbevölkerung vernachlässigt.

Brasilien ist reich ...

Nur Wasserzisternen sichern hier das ÜberlebenBrasilien ist das fünftgrößte Land der Erde (etwa 100 mal so groß wie Österreich) - reich an Bodenschätzen und Naturrohstoffen und eine der bedeutendsten Exportnationen. Doch die Kleinbauern profitieren nicht von den Agrar-Exporten! Aktuell verschärft der Agrar-Treibstoff-Boom die Situation vor allem für die arme Bevölkerung - große Landflächen werden hochtechnisiert mit Soja und Zucker bebaut. Da ist kein Platz für ökologisch angepasste, kleinstrukturierte Landwirtschaft - immer mehr BrasilianerInnen fehlt dadurch jegliche Existenzgrundlage.

... aber ungerecht.

Mais - Grundnahrungsmittel vs. FuttermittelexportgutVon den 186 Millionen BrasilianerInnen leben zwei Drittel in Armut. Sie können sich nicht ausreichend ernähren. Etwa ein Drittel der
BrasilianerInnen sind ständig auf der Suche nach Land und Arbeit. 5 Millionen Bauern und Bäuerinnen besitzen zu wenig Land, um davon leben zu können -- und weitere 10 Millionen besitzen überhaupt kein Land. Auf der anderen Seite besitzen etwa zwei Prozent der Landeigentümer fast die Hälfte des Bodens. Unsere Gäste erzählen von Ihrem Engagement für eine gerechtere Verteilung und wie wir Sie in Konflikten mit den Agrar-Konzernen unterstützen können.

Agro-Business vs. KleinbäuerInnen...

Kampf um Wasser, Land und BildungMarivanea de Jesus (geb. 1976, Bundesstaat Bahia) kommt aus dem Nordosten Brasiliens. Aufgewachsen ist sie in einer einfachen Arbeiterfamilie, ihre Eltern arbeiteten als landlose Tagelöhner. Nach ihrer Ausbildung zur Lehrerin wollte sie aktiv zur Verbesserung der men-schenunwürdigen Bedingungen der Landlosen beitragen. Sie ist heute verantwortlich für den Bereich Bildung in der überregionalen Koordination von CETA, der „Bewegung der LandbesetzerInnen“ im Nordosten Brasiliens.

Kleinbauernfamilien kämpfen um Land, um leben zu könnenAlmir Jesus de Oliveira (geb. 1973, aufgewachsen in Bahia als Sohn von Landarbeitern ohne eigenen Besitz). 1995 erreichte er gemeinsam mit 47 Familien durch die Besetzung eines brachliegenden Großgrundbesitzes die legale Zusprache dieses Landes an alle Familien. Seit 2002 ist er Präsident der Vereinigung dieser Kleinbauernfamilien. Er ist Vater einer 9jährigen Tochter.

Wollen Sie unsere Gäste kennenlernen und mehrüber Brasilien und die Auswirkungen des globalen Agrarhandels erfahren? Dann besuchen Sie Workshops und öffentliche Veranstaltungen mit Marivanea de Jesus und Almir Jesus de Oliveira.

Mittwoch, 14. 10. 2009, 19.00 Uhr
> Workshop Brasilien - Pfarre St. Stephan
Wo: Pfarrsaal St. Stephan, Kirchenstr. 16, 3300 Amstetten
Kooperation mit: KAB, Missionsrunde St. Stephan, Weltladen

Donnerstag, 15. 10. 2009, 20.00 Uhr
> Filmdiskussion im Cinema Paradiso „Fronteira Brasil“ mit anschließender Podiumsdiskussion
Wo: Cinema Paradiso, Rathausplatz 15, 3100 St. Pölten
Kooperation mit: Cinema Paradiso, Bio Austria, Via Campesina

Samstag, 17. 10. 2009
> Workshop Brasilien - Weltladen Horn
Wo: Weltladen, Pragerstraße 6, 3580 Horn

Weitere Treffen:
> Schulworkshop, Lehr- und Forschungszentrum “Francisco Josephinum”, Wieselburg
> Workshop bei FAIR-wurzelt (Frauen-Arbeit-Initiative-Regional), Neidling-Afing
> Schulworkshop, HLW Haag
> Treffen mit IG Milch
> Arche Noah, Schiltern

Information und Details
auf www.welthaus.at oder im Welthaus bei Mag. Michaela Ehrenhauser, Tel. 02742/324-3386
oder E-Mail: stpoelten@welthaus.at

Dem Weltmarkt ausgeliefert ...Zur Grundidee: Interkulturelle Begegnungen, die bewegen...
Welthaus-Begegnungen sind nicht einfach ein Vortrag. Welthaus will vielmehr gemeinsame Erlebnisse und Gespräche ermöglichen. Regelmäßig kommen Gäste durch das Welthaus nach Österreich, die in Entwicklungs-Projekten in ihren Ländern arbeiten. Diese Projekte zeigen Wege für eine zukunftsfähige und solidarische Gestaltung der Gesellschaft auf. Bei den Begegnungen, erfahren Sie Auswirkungen der Globalisierung im Alltag in den Entwicklungsländern und in Europa. Nicht nur die Gäste sollen erzählen, sondern auch die Erfahrungen der ÖsterreicherInnen sind gefragt. „Begegnung mit Gästen“ wird gemeinsam von den Welthaus-Organisationen in Linz, Graz, Klagenfurt, St. Pölten, Salzburg und Wien in Kooperation mit der Austrian Development Agency (ADA) durchgeführt.


Möglichkeit zur "Begegnung mit Gästen" aus Brasilien in Ihrer Schule, Pfarre, Gemeinde, Soligruppe, Organisation ...
von Mi, 14. - Sa, 17. Oktober 2009

Gäste aus BrasilienWelthaus lädt regelmäßig Gäste nach Österreich ein, die in Entwicklungs-Projekten in ihren Ländern arbeiten. Diese Projekte zeigen Wege für eine nachhaltige Gestaltung der Gesellschaft auf.
Workshops, Veranstaltungen, Vorträge und Gespräche bieten Ihnen die Möglichkeit, Menschen und ihren Lebensalltag in Ländern des Südens authentisch und differnziert wahrzunehmen.
Möchten Sie diese Gäste für Ihre Schule, Jugend-, Pfarr- oder Solidaritätsgruppe Gäste einladen?

Heuer besuchen uns zwei ProjektpartnerInnen von CETA aus Brasilien und wir sind gerade dabei, interessante Kooperationen und Begegnungsmöglichkeiten mit und für unsere Gäste zu organisieren:

Von 14. - 17. Oktober 2009 erhalten wir Besuch von
Marivanea des Jesus (Vorstand in der Agrarreform-Bewegung CETA) und
Almir Jesus de Oliveira(Kleinbauer aus der Region Jacobina - Bahia).

Mögliche Termine (mind. 2 Stunden):
Mittwoch, 14. 10.2009
Donnerstag, 15.10.2009
Freitag, 16.10.2009
Samstag, 17.10.2009
Kostenbeitrag: Programm inkl. Übersetzung 200 Euro (Ermäßigungen möglich, bitte nachfragen).

Nicht immer gewinnen die Großen!
Die Kleinbauern-Bewegung CETA in Brasilien ist im Kampf gegen die Interessen der Agrar-Konzerne.
Nach sehr vielen Konflikten konnten sich die Kleinbauernfamilien in der Region Jacobina gegen die Interessen der Großgrundbesitzer durchsetzen. Das Land wurde enteignet und den Kleinbauern zugesprochen. Marivânia de Jesus und Almir Jesus de Oliveira berichten (portugiesisch mit Übersetzung) von ihrem Engagement in der Agrarreformbewegung CETA für eine nachhaltige, an die sensible Region angepasste Landwirtschaft. CETA steht auf der Seite der armen Landbevölkerung im Kampf gegen die Interessen des Agro-Business, das sich aggressiv mit Monokulturen für den Export ausbreitet.
Wir laden Sie ein, gemeinsam mit unseren Gästen in Form von Workshops oder Vorträgen in Schulen, in der Pfarre, bei öffentlichen Veranstaltungen u.v.m., Begegnungsmöglichkeit zu schaffen.

Ziel der Begegnung ist es, auf die verschiedenen - oder doch gleichen??? -  Probleme in beiden Ländern aufmerksam zu machen, einen regen Informationsaustausch zu wecken und Lernerfahrungen auf beiden Seiten zu ermöglichen.

Wir freuen uns auf  Rückmeldung bei Interesse an einer eventuellen Kooperation!
Vorschläge an: Mag. Michaela Ehrenhauser, T: 02742/398-349oder E: stpoelten@welthaus.at

Mehr Information finden in beiliegendem Winword-Dokument "gaeste2009.doc"


Finissage der Ausstellung "Wir haben den Hunger satt

Die Lösungsansätze gegen den Hunger regen die BesucherInnen zur Diskussion an. Würden Sie Ingwer, Muskat, Kreuzkümmel.... "erriechen"?

"Allen Ernstes: Wer diese Ausstellung gesehen hat, kann nicht mehr ernsthaft behaupten, dass Hunger blindes Schicksal ist. Mehr noch: Wer das hier Gezeigte ernst nimmt, kann nicht mehr so tun, als ob der Hunger in der Welt mit seine eigenen Ernährungsgewohnheiten und seinem alltäglichen Lebensstil nichts zu tun hat. Der Welthunger ist offensichtlich das Ergebnis weltweiter Strukturen, die ihn hervorbringen. Und wir sind Teil dieser Strukturen."
Soweit Pater Dr. Franz Helm, Steyler Missionar in seinem Vortrag "Welthunger - Ernstfall für den christlichen Glauben", der die erfolgreiche Welthaus-Ausstellung "Wir haben den Hunger satt" vergangenen Mittwoch im Bildungshaus St. Hippolyt beschloss.

Eigentlich gibt es genug Nahrungsmittel, um jeden Menschen ausreichend zu ernähren. Warum gibt es trotzdem so viel Hunger auf der Welt? Was können wir dagegen tun? Mit diesen Fragen und möglichen Lösungsansätzen beschäftigte sich diese Ausstellung und führte durch die Themen:
- Reichtumsverteilung in der Welt
- Tatsachen zum Hunger in der Welt
- Ursachen und Entstehung von Hunger
- Lösungsansätze gegen den Hunger (Fairer Handel, Nachhaltige Landwirtschaft, Biodiversität)
- Projekte, die fair-ändern
- Mein persönlicher Beitrag gegen Hunger

Zum Nachlesen im Anhang: "Schwere Kost" zum Thema Hunger - der Vortrag von P. Franz Helm, SVD


Klimafairbessern-Kampagne

 

Kirchenglocken läuteten für ein „gerechtes Klima“

LA Dr. Martin Michalitsch, Diözesanbischof DDr. Klaus Küng, Geschäftsführerin Mag. Michaela Ehrenhauser

Es war ein starkes Signal und der Auftakt zur Kampage "Klima fair bessern", die bis 2012 läuft: Von Eibenstein an der Thaya im Norden bis Lunz am See im Süden, von Ernsthofen im Osten bis Kaumberg im Westen der Diözese erinnerten zahlreiche Kirchenglocken an die Verantwortung der Industrieländer für den Klimawandel.

Während die Glocken des Domes für mindestens 5 Minuten wortwörtlich Sturm läuteten unterschrieb Bischof Klaus Küng im Beisein von LA Dr. Martin Michalitsch die Postkarte, die im Oktober gemeinsam mit den 10.000en in der Bevölkerung gesammelten, an Umweltminister Berlakovich übergeben wird.

Sollten in Ihrer Pfarre außergewöhnlichen Aktionen stattgefunden haben, bitte berichten Sie uns davon!

Kundgebung der TrägerInnenorganisationen beim Startevent am 24.3.09Die Aktion ist Teil der internationalen Kampagne "Armut und Klimagerechtigkeit" und wird von zahlreichen katholischen Hilfsorganisationen getragen, die im Bereich von Klimaschutz und Entwicklungszusammenarbeit engagiert sind.

Die Hilfsorganisationen fordern die österreichischen PolitikerInnen auf, sich bei den bevorstehenden Verhandlungen der UN-Rahmenkonvention zum Klimawandel im Dezember 2009 in Kopenhagen dafür einzusetzen, dass die Industrieländer ihre Verantwortung für die Verursachung des Klimawandels übernehmen und verbindliche Vereinbarungen zur Schadensbegrenzung treffen. Nur so könne ein zukunftsweisendes Kyoto-Folgeabkommen zustande kommen.

Unterschrift DDr. Klaus Küng auf KlimapostkarteKonkrete Forderungen der Kampagne sind eine Reduktion von 40 Prozent bei Emissionen durch die Industriestaaten bis 2020, finanzielle und technologische Unterstützung für Entwicklungsländer und sowie Anerkennung und Schutz des Rechts auf nachhaltige Entwicklung für Menschen in Entwicklungsländern.

Im Oktober wird noch einmal ein Europa-weites "Sturmläuten" stattfinden. Bis dahin werden wir noch viel mehr Pfarren gewonnen haben, sodass wir dann noch einmal ein lautes und starkes Zeichen setzen werden.

Werden Sie aktiv und melden Sie sich, wenn Sie die Klimakampagne im Rahmen eines Pfarrfestes, Pfarrcafes, Aktionstages oder in Ihrer Schule einbauen und bewerben wollen!


Klimafairbessern-Kampagne

Kirchenglocken läuteten für ein „gerechtes Klima“

Bischof Küng unterschrieb Postkarte mit Forderungen an die Politik

Am Sonntag fand zu Mittag – um „5 vor 12“ – ein „Sturmläuten für gerechtes Klima“ statt. Von Eibenstein an der Thaya im Norden bis Lunz am See im Süden der Diözese erinnerten zahlreiche Kirchenglocken an die Verantwortung der Industrieländer für den Klimawandel. Diözesanbischof DDr. Klaus Küng unterschrieb zum Läuten der Kirchenglocken des St. Pöltner Doms eine überdimensionale Postkarte mit den Forderungen für ein gerechtes Klima und übergab diese an Landtagsabgeordneten Dr. Martin Michalitsch.

Die Aktion ist Teil der internationalen Kampagne „Armut und Klimagerechtigkeit“ und wird von zahlreichen katholischen Hilfsorganisationen getragen, die im Bereich von Klimaschutz und Entwicklungszusammenarbeit engagiert sind.

Die Hilfsorganisationen fordern die österreichischen Politiker auf, sich bei den bevorstehenden Verhandlungen der UN-Rahmenkonvention zum Klimawandel im Dezember 2009 in Kopenhagen dafür einzusetzen, dass die Industrieländer ihre Verantwortung für die Verursachung des Klimawandels übernehmen und verbindliche Vereinbarungen zur Schadensbegrenzung treffen. Nur so könne ein zukunftsweisendes Kyoto-Folgeabkommen zustande kommen.

Konkrete Forderungen der Kampagne sind eine Reduktion von 40 Prozent bei Emissionen durch die Industriestaaten bis 2020, finanzielle und technologische Unterstützung für Entwicklungsländer und sowie Anerkennung und Schutz des Rechts auf nachhaltige Entwicklung für Menschen in Entwicklungsländern.

Quelle: www.dsp.at


„Sturmläuten“: Kirche startet Klimakampagne

Dienstag, 24. März 2009 - Zug vom Dom (Treffpunkt 15.00) zum Landhaus
mit Glocken, Klingeln und Wecker
Sonntag, 29. März 2009 -  Bischof überreicht Riesenpostkarte
mit Appellen an Politik und Kirchenglocken läuten Sturm um "5 vor 12"


Zum Auftakt der Kampagne versammeln sich am Dienstag, 24. März, um 15 Uhr  vor dem St.Pöltener Dom VertreterInnen diözesaner Hilfsorganisationen und der Katholischen Aktion. Mit Glocken und Weckern zieht die kirchliche Delegation zum niederösterreichischen Landhaus, wo sie ihre Appelle für ein "gerechtes Klima" an die verantwortlichen Landespolitiker richten wird.

Am Sonntag, den 29. März, werden zu Mittag – um „5 vor 12“ – in vielen Pfarren der Diözese St. Pölten die Glocken für ein gerechts Klima  „Sturmläuten". Von Eibenstein an der Thaya im Norden bis Lunz am See im Süden der Diözese werden zahlreiche Kirchenglocken an die Verantwortung der Industrieländer für den Klimawandel erinnern. Die Aktion ist Teil der internationalen Kampagne „Armut und Klimagerechtigkeit“ und wird von zahlreichen katholischen Hilfsorganisationen getragen, die im Bereich von Klimaschutz und Entwicklungszusammenarbeit engagiert sind. <>

Wenn Sie sich am "Sturmläuten" beteiligen wollen, bitte kontaktiert uns unter stpoelten@welthaus.at, damit wir die Pfarre in die Teilnehmerliste aufnehmen können.

* Bausteine für den Gottesdienst
* Aktionsleitfaden für die Pfarre
* Gruppenstundenvorschläge für die Arbeit mit Firmgruppen/Kindern/Jugendlichen
* Informationsbrief an die Pfarren von Bischof Ludwig Schwarz
* Klimapostkarten 1 | 2

Diözesanbischof DDr. Klaus Küng wird am 29. März im Sommerrefektorium eine überdimensionale Postkarte mit den Forderungen der Klimakampagne an LA Dr. Martin Michalitsch übergeben. Vorgedruckte Postkarten an Umweltminister Nikolaus Berlakovich sowie Begleit- und Informationsmaterial zu Klimakampagne liegen in allen Pfarren auf und sind bei „Welthaus“ der Diözese St. Pölten erhältlich.

Die Hilfsorganisationen fordern die österreichischen Politiker auf, sich bei den bevorstehenden Verhandlungen der UN-Rahmenkonvention zum Klimawandel im Dezember 2009 in Kopenhagen dafür einzusetzen, dass die Industrieländer ihre Verantwortung für die Verursachung des Klimawandels übernehmen und verbindliche Vereinbarungen zur Schadensbegrenzung treffen. Nur so könne ein zukunftsweisendes Kyoto-Folgeabkommen zustande kommen.

Konkrete Forderungen der Kampagne sind eine Reduktion von 40 Prozent bei Emissionen durch die Industriestaaten bis 2020, finanzielle und technologische Unterstützung für Entwicklungsländer und sowie Anerkennung und Schutz des Rechts auf nachhaltige Entwicklung für Menschen in Entwicklungsländern.

Entwicklungsländer, die am wenigsten zum Klimawandel beigetragen haben, seien am stärksten von seinen Auswirkungen betroffen, betont die „Welthaus“-Geschäftsführerin Mag. Michaela Ehrenhauser, Koordinatorin der Kampagne in der Diözese St. Pölten: „Menschen in Entwicklungsländern leiden unter unregelmäßigen Niederschlägen, Hitze und Stürmen. Für die Ärmsten der Welt, von denen viele von der Landwirtschaft abhängig sind, kann schon eine kleine Veränderung des Wetters oder der Umwelt verheerende Auswirkungen haben.“

Österreichweite und internationale Aktionen
In den Diözesen Graz, Linz, Eisenstadt und Klagenfurt sowie in der Erzdiözese Wien wird ebenfalls am 23. bzw. auch am 24. März mit verschiedenen Aktionen für ein gerechtes Klima geworben. Die Teilnehmer in den Bundesländern machen sich auf den Weg zu ihren Landeshauptleuten, um ein faires Klima einzufordern. Am darauffolgenden Sonntag, 29. März, läuten in vielen österreichischen Pfarren um 5 vor 12 die Glocken, um dem Anliegen Nachdruck zu verleihen.

Die Aktionen sind Teil der internationalen Kampagne von CIDSE (Cooperation Internationale pour le Developpement et la Solidarite) und dem Caritas-Dachverband „Caritas Internationalis“. In der CIDSE sind 16 katholische Entwicklungshilfe-Organisationen aus Europa und Nordamerika zusammengeschlossen, unter anderem die österreichische Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz für internationale Entwicklung und Mission (KOO).

In Österreich wird die Kampagne von der Caritas Österreich, der Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar, Welthaus Österreich und „Jugend Eine Welt“ getragen. Unterstützt wird die Kampagne von vielen weiteren kirchlichen Organisationen wie beispielsweise der Katholischen Frauenbewegung (kfö), der Männerbewegung (KMB), der Konferenz der katholischen Umweltbeauftragten und der „Missions-Verkehrsarbeitsgemeinschaft“ (MIVA).

Für Rückfragen steht die Diözesankoordinatorin gerne zur Verfügung:
Mag. Michaela Ehrenhauser
Welthaus und Fastenaktion St.Pölten
Klostergasse 15, 3100 St.Pölten
T: 02742/398-349
Engagiere dich für mehr Klimagerechtigkeit! auf www.klimafairbessern.koo.at

Teilnehmende Pfarren am "Sturmläuten für ein gerechtes Klima um 5 vor 12" (aktualisiert 20.März 2009):

1. St. Pölten -   Dom
2. St. Pölten – Spratzern
3. St. Pölten – Stattersdorf-Harland
4. St. Pölten – St. Johannes Kapistran
5. St. Michael- Wagram
6. St. Pölten – Maria Lourdes
7. St. Pölten – St. Josef
8. Hafnerbach
9. Karlstetten
10. Nußdorf ob der Traisen
11. Eibenstein an der Thaya
12. Lunz/See
13. Pfarre St. Martin/Ybbsfeld
14. Neumarkt
15. Pottenbrunn
16. Kaumberg
17. Ernsthofen

 


Sturmläuten für ein gerechtes Klima
Machen Sie mit! Sonntag, 29. März um 5 vor 12!

Kirche und Politik für ein gerechtes Klima: Dr. Martin Michalitsch, Landtag NÖ, und Propst Maximilian Fürnsinn, Stift Herzogenburg unterschrieben bereits die Karte an Umweltminister Berlakovich.

Der Klimawandel verschärft die Armut in Entwicklungsländern. Machen wir
jetzt Druck für ein faires Klima-Abkommen 2009! Unterschreiben Sie jetzt online!

Menschen in Entwicklungsländern trifft der Klimawandel am härtesten, obwohl sie am wenigsten zu dessen Entstehung beigetragen haben. Industrieländer wie Österreich - die Verursacher des Klimawandels - sind jetzt gefragt, ein Klima der Gerechtigkeit zu schaffen. Ein Folgeabkommen muss das Kyoto-Protokoll ab 2012 fortsetzen.

Viele katholischen Hilfsorganisationen, darunter auch wir, beteiligen sich an der internationalen Kampagne "Klima fair bessern". Ziel der Kampagne ist die positive Beeinflussung der Klimaverhandlungen der Vereinten Nationen sowie Bewusstsein für Klimagerechtigkeit in der Öffentlichkeit zu schaffen.

Bischof Ludwig Schwarz beauftragte Welthaus mit der dözesanen Koordination der Kampagne und bittet um rege Teilnahme der Pfarren.

Auftakt in St. Pölten: 24. März 2009: Eine Delegation der Diözese macht
sich mit Glocken, Wecker ... auf den Weg zum Landhaus, um ein gerechtes
Klima für alle einzufordern! Am darauffolgenden Sonntag läuten in vielen
österreichischen Pfarren um 5 vor 12 die Glocken für ein faires Klima.

Schritt 1: Suche nach Pfarren, die am So, 29. März 2009 um 5 vor 12
ihre Kirchenglocken läuten
, im Gottesdienst die Kampagne einfließen
lassen und anschließend Postkarten (werden im Oktober Umweltminister
Berlakovich übergeben) sammeln.

Viele Pfarren unserer Diözese schließen sich bereits dem Sturmläuten an
- machen auch Sie mit!

Schritt 2: Wenn Sie sich am "Sturmläuten" beteiligen, bitte kontaktiert uns unter stpoelten@welthaus.at, damit wir die Pfarre in die Teilnehmerliste aufnehmen
können.

Schritt 3: Bestellung der Materialien (**Plakate, Postkarten...) unter
stpoelten@welthaus.at


Klima fair bessern! "Weckläuten" für die neue österreichische Regierung

Start der internationalen Kampagne Armut und Klimagerechtigkeit der katholischen entwicklungspolitischen Hilfswerke Österreichs

v.l.n.r.: Sabine Wartha (Caritas Österreich), Anton Faber (Dompfarrer, Wien), Judith Zimmermann-Hößl, Paul Bateeze, Josefa Molitor-Ruckenbauer (Koordinatorin)Wien, 3. Dezember 2008: Die katholischen entwicklungspolitischen Hilfswerke Österreichs starteten die internationale Kampagne zu Armut und Klimagerechtigkeit, damit Österreich mit anderen UN-Mitgliedsstaaten eine verbindliche Vereinbarung zu Themen der Klimagerechtigkeit erarbeitet.
Klimawandel ist eine Frage von Gerechtigkeit. Entwicklungsländer, die am wenigsten zum Klimawandel beigetragen haben, sind am stärksten von seinen Auswirkungen betroffen. Menschen in Entwicklungsländern leiden unter unregelmäßigen Niederschlägen, Hitze und Stürmen, welche die Lebensumstände und das Leben der Schwächsten bedrohen.

Zum Start der Kampagne lud Dompfarrer Toni Faber heute Mittag vor den Stephansdom. Fünf Glocken der Stephanskirche, die sehr selten im Einsatz sind und in unmittelbarem Zusammenhang mit Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und dem Schutz der Natur stehen, läuteten um 5 vor 12, um auf die Dringlichkeit der Herausforderungen durch den Klimawandel aufmerksam zu machen.

In der Pressekonferenz davor berichtete Sabine Wartha, die Leiterin der Abteilung Katastrophenhilfe der Caritas Österreich, aus ihrer täglichen Erfahrung: „Der Klimawandel lässt Zahl und Wirkung der weltweiten Katastrophen dramatisch steigen. Mit Schulungen in Katastrophenvorsorge, wie etwa Wirbelsturm-Schutzbauten in Bangladesch und landwirtschaftlich angepassten Maßnahmen wie Trockenfeldbau und Wasserauffangbecken können wir die Folgen abmildern und Menschenleben retten. Es braucht aber auch ein globales Umdenken“, so Wartha.

Dass nicht nur kurzfristige Umweltkatastrophen sondern auch langfristige Klimaveränderungen die Lebensbedingungen der Menschen in Entwicklungsländern erschweren, schilderte Paul Bateeze, Projektpartner der Dreikönigsaktion der katholischen Jungschar aus Uganda. „Die Regelmäßigkeit des Niederschlags verändert sich. Die Regenzeiten werden immer unverlässlicher. Das bedeutet, dass die Bauernfamilien immer öfter ihre Ernten wegen Dürren und wolkenbruchartigen Regens verlieren.“ Bateeze forderte die ÖsterreicherInnen auf, darüber nach zu denken, „wie sie den Schaden durch den Klimawandel wieder gut machen werden, den sie aufgrund ihres ressourcenintensiven Lebensstils verursacht haben und dessen zerstörerische Auswirkungen in meinem Land zu spüren sind.“

Veränderung ist möglich - es braucht nur den politischen Willen
Josefa Molitor-Ruckenbauer, Koordinatorin der Kampagne, betonte, dass eine Veränderung möglich sei. Ehrgeiziger Klimaschutz ist machbar, allerdings erfordert das großen politischen Mut und den Einsatz von zusätzlichen Geldern. „Die reichen Länder wie Österreich müssen endlich ihre Verantwortung für die Klimakrise übernehmen und somit zu mehr Klimagerechtigkeit v.a. für die ärmsten Länder, die am stärksten von den Auswirkungen betroffen sind, beitragen.“
Mit der Kampagne „Klima fair bessern!“ wollen die kirchlichen Hilfswerke ihre Verantwortung im Einsatz für die Schwächsten und Ärmsten auf der Welt wahrnehmen. Es soll auf die moralische Verpflichtung der Länder wie Österreich aufmerksam gemacht und politischer Druck auf die EntscheidungsträgerInnen ausgeübt werden. Ziel ist, dass folgende Forderungen der internationalen Kampagne Niederschlag im Kyoto-Folge-Abkommen finden:

  • stärkere Verbindlichkeit in Bezug auf eine Reduktion der Emissionen durch Industrieländer um 40 Prozent
  • finanzielle Unterstützung für Anpassungsmaßnahmen in Entwicklungsländern
  • und Gerechtigkeit für ein Recht auf Entwicklung für alle.

Die Kampagne „Klima fair bessern!“ wird in Österreich von der Koordinierungsstelle der österreichischen Bischofskonferenz für internationale Entwicklung und Mission durchgeführt. 

Fotos abrufbar unter: www.kathbild.at (Stichwort: Klima Fair bessern)

Bestellen Sie unsere Aktion >Bio Faire Frühstücke, Jausen ....

Alle Infos, das Positionspapier zum Download bzw. Aktionsideen finden sich unter der Kampagnen-Website http://klimafairbessern.koo.at/


„Ich kann doch nicht einfach das Handtuch werfen“

Dom Erwin Kräutler, Bischof von Xingu zu Gast bei Welthaus und Fastenaktion St. Pölten

v.l.n.r.: Gabriele Knoll (Sekretärin der FA), Bischof Erwin Kräutler, Mag. Michaela Ehrenhauser (Welthaus und FA), Pfarrer Josef Pretz, Elfriede Haindl (KFB), Bettina Grießler (DKA)Im Interview sprach Bischof Kräutler über seinen unermüdlichen Einsatz in der Diözese am Rio Xingu im Norden Brasiliens, die flächenmäßig sechs Mal so groß ist wie Österreich. "Ohne die Unterstützung guter Menschen hier in Österreich, wäre unsere Arbeit nicht möglich." Damit bedankt er sich auch bei allen SpenderInnen der Fastenaktion, die ein Projekt zu Ernährung- und Einkommenssicherheit der Amazonas-Inianer unterstützt. Nachhaltige Landwirtschaft und rechtliche Anerkennung indigener Gebiete sollen den Stämmen der Xipaya, Kuruaya und Juruna ermöglichen, ihren Lebensraum im Amazonas zu erhalten.
Durch seinen unermüdlichen Einsatz und gewaltlosen Kampf seit 40 Jahren an der Seite der Indigenen, Landlosen und Ausgegrenzten, sind Bischof Kräutler und seine MitarbeiterInnen bedroht. Er selbst steht auf einer sogenannten Todesliste. "Meine Position ist an der Seite der Menschen, deren Rechte mit Füßen getreten werden. Ich bin ein Dorn im Auge derer, die im Regenwald unheimliche Gewinne wittern." Dabei hat die massive Abholzung schonungslose Ausbeutung des Regenwaldes auch gravierende Auswirkungen auf das Klima. Eindringlich warnt er davor zu glauben, dass diese Probleme weit weg sind und mit den Menschen hier nichts zu tun haben. "Wir dürfen nicht sagen, das geht uns nichts an. Das Abholzen des Amazonas hat Folgen für die ganze Welt. Die Klimaauswirkungen machen dann nicht vor der österreichischen Grenze halt. Das wird spürbar sein - auch in St. Pölten."

"Solidarität ist ein Zeichen geschwisterlichen Teilens." Fairer Handel und der Einkauf in den Weltläden haben direkte, positive Auswirkungen für die ProduzentInnen und KleinbäuerInnen, aber auch das politische Engagement der ÖsterreicherInnen sind wichtig. Rückhalt spürt er durch einige Solidaritätserklärungen der letzten Zeit: Mailaktionen an brasilianische Politiker gegen das fragwürdige Staudammprojekt am Rio Xingu und die Erklärung der brasliansichen Bischofskonferenz für mehr Personenschutz für ihn und zwei weitere Bischöfe zeigen, dass er kein "Alleingänger" ist.

Bischof Kräutlers Tipp für die Fußball-EM: „Es gibt Träume. Österreich wird aber nicht Schlusslicht – ganz sicher nicht.“

Bischof Kräutler - Geschäftsführerin Maga Michaela Ehrenhauser"Es war für mich eine sehr bewegende, motivierende Begegnung. Diese seltene Mischung aus zornigem Kämpfer und zärtlichem Seelsorger ist sehr faszinierend. Er hat ja keinen unwesentlichen Anteil an meiner entwicklungspolitischen Biografie - seine Bücher, eine Schulmesse anläßlich der "Endeckung" Amerikas und ein Vortrag in meiner Jugend haben nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Deshalb freute mich Bischof Kräutlers Besuch in unserem Büro ganz besonders. " sagt Geschäftsführerin Mag. Michaela Ehrenhauser, die das Interview führte.

Im Anschluss kam es zu einem herzlichen Treffen Bischof Kräutlers mit seinem ehemaliger Schulkollegen und Landsmann Diözesanbischof DDr. Klaus Küng. Der St. Pölten-Besuch endet mit einem Vortrag im WIFI St.Pölten, veranstaltet vom Forum XXIII und hinterließ bei mehr als 500 BesucherInnen tiefen Eindruck und Respekt vor dem Leben, dem Wirken und dem Engagement des Bischofs vom Xingu, Dom Erwin Kräutler.


Felber Buchcover Buchtipp: "Neue Werte für die Wirtschaft – eine Alternative zu Kommunismus und Kapitalismus" von Deuticke im Zsolnay Verlag

Christian Felber stellt in seinem Buch anhand zahlreicher Fakten dar, dass die Werte des Kapitalismus im Widerspruch zu Freiheit, Menschenwürde und Gerechtigkeit stehen. Er zeigt Veränderungsmöglichkeiten auf, damit in der Wirtschaft dieselben humanen Werte gelten wie in zwischenmenschlichen Beziehungen.
Im Besonderen werden die THEMEN > Getreide zu Biosprit, > Armut und Reichtum in Österreich > Entwicklung der Arbeitswelt behandelt.

http://www.christian-felber.at


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