Weihbischof Dr. Heinrich Fasching 70 Jahre
Heinrich Fasching wurde am 24. Mai 1929 in Höfnerberg, Pfarre Pierbach im Unteren Mühlviertel geboren. Das Gymnasium absolvierte er bereits in seiner neuen Heimatdiözese St. Pölten, in Melk.
Nach dem Philosophie- und Theologiestudium in St. Pölten, empfing er vor 45 Jahren, am 29. Juni 1954, durch Bischof Memelauer die Priesterweihe. Anschließend war er Kaplan in Randegg, Loosdorf und St. Valentin. 1956 wurde Heinrich Fasching Vizerektor am Bischöflichen Seminar Johanneum in Melk.
Von 1957 bis 1960 war er zum Studium des Kanonischen Rechtes an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Von 1960 bis 1983 war Dr. Fasching Vizeoffizial des Diözesangerichtes, von 1961 bis 1968 Ordinariatssekretär und von 1968 bis 1970 Lehrebeauftragter für Kirchenrecht an der Phil. Theol. Hochschule St. Pölten. 1970 ernannte ihn Bischof Dr. Franz Zak zum Ordinariatskanzler und zum Direktor des Diözesanbauamtes, 1976 berief er ihn in das Domkapitel.
Vom 16. Juli 1991 bis zur Amtsübernahme von Bischof Dr. Kurt Krenn war Prälat Fasching Generaldelegierter von Altbischof Dr. Zak. Mit 1. Oktober 1991 ernannte ihn Diözesanbischof Dr. Kurt Krenn zum Generalvikar. Die Ernennung vom Titularbischof von Acci und Weihbischof von St. Pölten erfolgte genau an seinem Geburtstag im Jahre 1993, die Bischofsweihe empfing er am 4. Juli 1993. Sein Wahlspruch lautet: "Propter nos homines - Für uns Menschen". Seit 1. November 1995 ist er auch Dompropst.
In der Österreichischen Bischofskonferenz leitet Weihbischof Fasching das Referat "Weltkirche". In dieser Funktion ist er u.a. auch Präsident der Päpstlichen Missionswerke in Österreich (MISSIO), Vorsitzender der Koordinierungsstelle der Österr. Bischofskonferenz für internationale Entwicklung und Mission, Präsident von Pax Christi Österreich und Vorsitzender der Österreichischen Kommission "Iustitia et Pax".