zurück Schulfahrtsbeihilfe - ein Erfolg des Familienverbandes
Damit wird Schülern und Lehrlingen geholfen

Es gibt sie wieder: die Schulfahrtsbeihilfe für Schüler und Lehrlinge, wenn sie für ihre Ausbildung eine Zweitunterkunft, etwa ein Internat oder ein Heim, benötigen. Dies wurde nun im Rahmen eines Paktes für Jugend, Beschäftigung und Ausbildung in der letzten Sitzung des Nationalrates beschlossen.
Mit dieser Maßnahme für Schüler und Lehrlinge ist nun eine jahrelange Forderung des Katholischen Familienverbandes (KFV) erfüllt worden. Seit der Abschaffung der alten Heimfahrtbeihilfe für Schüler im Zuge des Sparpaketes im Jahr 1995 hat der Familienverband immer wieder die Wiedereinführung der Heimfahrtbeihilfe und ihre Ausdehnung auf Lehrlinge gefordert.

„Mit dieser neuen Schulfahrtsbeihilfe werden nun jene Familien entlastet, die ihren Kindern eine Zweitunterkunft für die Ausbildung finanzieren müssen und dadurch zusätzliche finanzielle Belastungen zu tragen haben“, meint der Vorsitzende des St. Pöltner Familienverbandes, Dr. Josef Grubner. Vor allem werde damit die Benachteiligung von Schülern aus ländlichen und entlegenen Regionen gemildert. 
Grubner weist in diesem Zusammenhang hin, dass jahrelang erhobene Forderungen schließlich doch zum Erfolg führen, wenn sie „beständig genannt und mit einsichtigen Argumenten vorgebracht werden“. Nicht zuletzt sei dieser Erfolg für die Familien auch der großen Zahl von Mitgliedern zu verdanken, die auch von Politikern nicht mehr übersehen werden kann.

Die Abgeltung für Wochenendheimfahrten erfolgt pauschal und ist nach Entfernungen gestaffelt:
bis 50 Kilometer monatlich 19 Euro,
über 50 bis 100 km 32 Euro,
über 100 bis 300 km 42 Euro,
über 300 bis 600 km 50 Euro
und über 600 km 58 Euro monatlich.