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Jugendliche
setzen sich mit und für Benachteiligte ein
Keine Angst vor dem Computer
zeigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am dreitägigen Computerkurs
im Jugendzentrum TopZ in St. Pölten im Rahmen der Aktion „72
Stunden ohne Kompromiss“, die von der Plattform Dialog X, der Katholischen
Jugend und der Caritas organisiert wurde.
Im Jugendzentrum „TopZ“
im Landhaus St. Pölten machten acht Teilnehmer, vornehmlich aus Lilienfeld
und Gföhl, mit dem Computer ihre erste Bekanntschaft. „Ohne Berühungsängste“,
wie Kursleiter Johannes Schmidt bestätigt. Und Co-Kursleiter Patrick
Hahn unterstreicht: „Alle sind voll begeistert und lernen rasch“. Was die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer, alles Personen mit verschiedenen Behinderungen,
selbst bestätigen können. Mit der "Mouse" sind sie bereits flink
unterwegs. Windows, Word und Internet stehen auf dem 18-stündigen
Kursprogramm. Und einige Teilnehmerinnen sehen sich schon nach dem ersten
Tag fit genug, künftig selbst einen Computer zu bedienen.
16 Projekte in der Diözese
Der Computerkurs im „TopZ“
ist eines von insgesamt 16 Projekten in der Diözese St. Pölten,
bei denen insgesamt 250 Jugendliche in Niederösterreich mit Menschen
mit Behinderungen zusammen arbeiten. Ohne Kompromiss, wie der Titel sagt.
Zu den Projekten zählen unter anderem ein Integrationstheater mit
der Caritas-Wohngruppe in St. Leonhard, kreatives Gestalten von Bildern
in Gföhl, Teppichfertigung in Schrems, sportliche Übungen in
Waidhofen/Thaya und Mithilfe bei der Flurbereinigung nach den Hochwasserschäden
in Strengberg. Auch bei Emmaus St. Pölten sind sechs Aktionen angeseidelt.
Bewusstsein wecken
Österreichweit sind
vom 24. bis 27. Oktober über 3.000 Jugendliche in 220 Projekten im
Einsatz. Ziel ist es, das Bewusstsein für Benachteiligte und Randgruppen
zu wecken und die Erfahrung zu vermitteln, dass solidarisches Handeln immer
möglich sei und eine nachhaltige Wirkung habe. |