| Auch Kinder gehören zur Pensionsvorsorge Katholischer Familienverband St. Pölten: Lasten für Kinder müssen alle mittragen Im Zusammenhang mit der wieder aktuellen Diskussion um die Pensionsreform stellt der Katholische Familienverband St. Pölten fest, dass auch Kinder ein wesentlicher Teil der Pensionsvorsorge sind.
Dies bedeutet, so der Vorsitzende Dr. Josef Grubner, dass Familien mit Kindern entsprechend entlastet werden müssen, damit sie diese Aufgabe, die allen zugute kommt, auch erfüllen können. Es sei einer modernen Gesellschaft von heute unwürdig, dass gerade jene, die in hohem Maß die Lasten und Sorgen für die Zukunft der ganzen Gesellschaft tragen, zunehmend unter die Armutsgrenze fallen, weist Grubner hin. Davon seien derzeit vor allem Familien mit mehr als zwei Kindern betroffen. Dieser unersetzbare Dienst an der Gesellschaft müsse vielmehr als solcher gesehen und sein Wert auch anerkannt werden, meint Grubner. "Hier Aufklärungsarbeit zu leisten und zu informieren dürfe nicht nur Aufgabe der verschiedenen Familienverbände sein, sondern müsse ganz im Sinne des Staates und der gesamten Gesellschaft liegen". Von den politischen Entscheidungsträgern erwarte er sich in dieser Frage "mehr Rückhalt und mehr Initiativen".
Kinder groß zu ziehen müsse ebenso als Pensionsvorsorge angerechnet werden, unterstreicht Grubner. Auszugleichen wäre dies durch jene, die heute diese Ausgaben für Kinder nicht zu tragen haben, aber bei der eigenen Pension dennoch einmal davon profitieren. Auch dieser Beitrag müsse "als Beitrag für eine Pensionsvorsorge gesehen und verstanden werden und nicht als Unterstützung Kinderloser für jene, die die finanziellen Lasten für Kinder tragen", untermauert Grubner. Nur wenn diese Grundinvestition in die kommende Generation, die ja auch die Grundlage für den "Generationenvertrag" ist, von allen getragen und bei der kommenden Pensionsreform mit berücksichtigt wird, kann diese auch gerecht und ausgewogen umgesetzt werden.
Dr. Josef Grubner, Tel. 0676/3407180 | |