25 Jahre Profess: Jugendseelsorger und Bildungshausleiter
Pater Siegfried Kettner SDB wurde 1963 in Waidhofen/Ybbs geboren. Er besuchte das Aufbau-Gymnasium in Horn und legte 1986 seine Erste Profess ab. Er studierte in Benediktbeuern Sozialpädagogik und Theologie und empfing 1995 die Priesterweihe. Pater Kettner arbeitete im Linzer Lehrlingsheim, in der Don Bosco Pfarre Stadlau und im Don Bosco Haus als pädagogischer Referent. Er war für die Öffentlichkeitsarbeit des Ordens verantwortlich und leitete mit großem Einsatz die Salesianische Jugendbewegung mit der Confronto-Gruppe. Im Propädeutikum, dem Vorbereitungsjahr für Priesterkandidaten, wirkte er als Spiritual. In der österreichischen Provinz ist der begeisterte und beliebte Jugendseelsorger seit 2006 für die Berufepastoral und Ausbildung der jungen Mitbrüder verantwortlich. Mit 15. August übernimmt er als Leiter der Jugendbildungsstätte Don Bosco Haus in Wien Hietzing eine neue Herausforderung.
60 Jahre Profess: Seine Philosophie prägte Generationen von Priestern und Pädagogen
Pater Otto Wansch SDB , Jahrgang 1928 und gebürtig aus Amstetten, feierte seine Erste Profess am 16. August 1951. Er studierte Theologie und Philosophie in Rom und Turin, wo er 1960 zum Priester geweiht wurde. 1966 wurde er an die Ordenshochschule der Salesianer Don Boscos und an die Katholische Stiftungsfachhochschule für Sozialpädagogik in Benediktbeuern/Bayern berufen. Neben seiner Lehrtätigkeit in Philosophie war Pater Wansch Abteilungsleiter und Vizepräsident der Fachhochschule und wurde 1996 emeritiert. Der Münchner Kardinal Friedrich Wetter verlieh Pater Wansch die Ehrenmedaille der kirchlichen Stiftung „Katholische Bildungsstätten für Sozialberufe in Bayern“. Seine Mitbrüder schätzen seine Vielseitigkeit sowie seine Bescheidenheit.
Vor allem für und mit der Jugend sind weltweit im zweitgrößten Orden der katholischen Kirche 16.000 Salesianer unterwegs. In 132 Ländern geben sie seit 150 Jahren mit ihrem Einsatz als Seelsorger und ausgebildete Sozialpädagogen Zeugnis von der Liebe Gottes zu den Menschen. Derzeit absolvieren fünf junge Männer ihre theologische und pädagogische Ausbildung. Unter ihnen sind auch zwei Salesianer aus Indien und Kamerun.
Die Salesianer Don Boscos und ihre Mitarbeiter engagieren sich besonders für benachteiligte Jugendliche. In Österreich betreuen die Salesianer ein Gymnasium, leiten Pfarren, Kindergärten und Jugendzentren, führen ein Jugendbildungshaus, Studenten- und Schülerwohnheime und laden in der Salesianischen Jugendbewegung zu zahlreichen Freizeitaktivitäten und religiösen Angeboten ein. Den sozialen Herausforderungen der heutigen Zeit kommen auch weitere Partnerorganisationen nach: Die "Don Bosco Aktion Jugend Eine Welt" organisiert Freiwilligeneinsätze für junge Erwachsene und unterstützt Projekte in den Ländern des Südens. Das "Don Bosco Flüchtlingswerk" hat den Auftrag, unbegleitete, minderjährige Asylwerber in Österreich zu betreuen. In diesem Hilfswerk engagieren sich ebenfalls zahlreiche Jugendliche ehrenamtlich.