Der Weg

'Der christliche Glaube ist kein System. Er ist ein Weg, und dem Weg ist es eigen,
dass er nur durch das Gehen darauf erkennbar wird.'
(Benedikt XVI.: Glaube-Wahrheit-Toleranz)

  • Auf dem Weg vertrauen wir auf den Heiligen Geist, der uns führt und auf den wir
    in uns und in der Gemeinschaft unter uns hören wollen.
  • Wir setzen auf einen strukturierten und professionell begleiteten Entwicklungsprozess
    mit klaren Zielen, Rahmen (inhaltlich, zeitlich, personell, finanziell)
    und Ergebnisorientierung.
  • Wir bewegen uns im Rahmen der Bestimmungen der Weltkirche
  • Wir gehen sparsam mit Ressourcen um und lassen mutig auch Dinge weg,
    um neue Akzente setzen zu können.
  • Es ist uns ein Anliegen, möglichst viele Gläubige auf dem Weg zu einer neuen Pastoral
    einzubeziehen. Eine neue Pastoral im Sinne einer geistlichen Erneuerung entsteht in den
    Herzen der Gläubigen. Sie sind die TrägerInnen der Frohen Botschaft (Christopherus),
    in ihnen und unter ihnen will Jesus heute neu auf die Welt kommen (Maria).
    Im Hören aufeinander und auf den Geist Gottes unter uns werden wir auch die
    neuen Strukturen und Angebote entwickeln.
  • Wir stärken das Miteinander: Haupt- mit Ehrenamtlichen, Priester mit Diakonen
    und Laien, Pfarren untereinander und mit Zentralstellen, Basis mit Leitung,...
  • Eine neue Pastoral soll fordern, fördern, aber nicht überfordern ("nicht in jeder Pfarre alles ...").
  • Wir stärken das Ehrenamt, die Laien und Diakone, ihr Charisma und ihren Dienst
    in der Kirche einzubringen und in Einheit mit dem Pfarrer als Gemeindeleiter ein segenbringendes
    Seelsorgeteam zu bilden.
  • Die Gemeindeleitung durch den Pfarrer ist ein Dienst (Verantwortung für die Gesamtpastoral,
    dass die Gemeinde in der Spur des Evangeliums bleibt, dass alles zusammengeführt wird).
    Es gibt keine priesterlose Gemeinde, auch wenn der Pfarrer nicht direkt am Ort wohnt.
  • Wir sorgen für eine gute Begleitung von haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen,
    insb. auch von Jugendlichen und Familien, die Verantwortung in der Pastoral übernehmen.
  • Wir fördern ein schrittweises Zusammenwachsen von Pfarrgemeinden nach 2 Modellen:
    * aus mehreren kleinen Pfarren entsteht 1 Pfarre mit 1 PGR, ev. nur 1 Kirchenrat ...
    * Pfarrverband mit intensiver Zusammenarbeit
  • In jeder Pfarre / jedem Pfarrverband gibt es mindestens 1 für alle gut erreichbare
    Sonntags-Eucharistiefeier,
    die gut vorbereitet ist, sodass lebendiges Mitfeiern möglich ist.
  • Pro Priester sind max. 3 Sonntagsmessen zulässig, er hält in der Regel täglich 1 Werktagsmesse
  • Wir fördern Priesterzusammenschlüsse (Vita Communis), die großräumigere Strukturen betreuen
  • Orden und Klöster haben als geistliche Zentren und in der Pfarrseelsorge eine wichtige Rolle
    im pastoralen Zusammenwirken der gesamten Diözese