Klimaziele: Maßnahmenpaket zur Energieeffizienz gestartet

St. Pölten, 28.10.2020 (dsp/kb) Seit Anfang Oktober werden die diözesanen Gebäude in St. Pölten sowie die Kirchlich Pädagogische Hochschule in Krems auf deren derzeitigen ökologischen Fußabdruck („carbon footprint“) sowie mögliche Energieeffizienzmaßnahmen hin untersucht. Es handelt sich bei den Gebäuden der Zentralverwaltung der Diözese und der Hochschule um eine Größenordnung von rund 40.000 Quadratmetern Nutzfläche mit einem Verbrauch von 3.500 Megawattstunden Wärme und 1.000 Megawattstunden Strom pro Jahr. Das nun gestartete Maßnahmenpaket umfasst die Erhebung des aktuellen Status Quo der Gebäude und hat zum Ziel, konkrete und rentable Umsetzungsvorschläge zum Einsparpotential und zur Reduktion des „carbon footprint“ zu definieren.

„Wir bekommen Rückenwind für unser Engagement für die Schöpfung von vielen Seiten: von Papst Franziskus und seiner Enzyklika Laudato Si‘ und auch von Kindern und Jugendlichen, die uns kritisch hinterfragen“, verweist Bischof Alois Schwarz im Zusammenhang mit dem Maßnahmenpaket auf die Umweltenzyklika. Als österreichischer Referatsbischof betont Schwarz zudem die Umweltziele der österreichischen Bischofskonferenz. Diese umfassen Nachhaltigkeitsleitlinien, Maßnahmen zur Energiewende sowie eine ökosoziale Beschaffungsordnung in jeder Diözese. „Das nun gestartete Maßnahmenpaket ist aktives Tätigwerden im Sinne der Schöpfungsverantwortung“, so Bischof Alois Schwarz. Seitens des Landes Niederösterreich wurde die Bereitschaft zugesichert, die Dienstleistungen der Audits mit Fördermitteln zu unterstützen. Begleitet wird das Maßnahmenpaket von einer Ziviltechnikerkanzlei, die die Energieaudits und die Kosten-Nutzen-Analysen durchführt sowie eine Priorisierung der Projekte vornimmt. Bis Mitte 2021 sollen laut Projektplan konkrete Umsetzungsvorschläge vorliegen.