Pfarren: Informationen zu Gesundheit und Hygiene

St. Pölten, 4.3.2020 (dsp/kb) Aufgrund anhaltender Anfragen zu Hygienemaßnahmen in der Grippezeit, die heuer besonders durch das Auftreten eines zusätzlichen und neuen Virenstammes COVID-2019 medial Beachtung findet, hat die Diözese St. Pölten in einer Information an alle Pfarren eine Erinnerung an generelle Hygienemaßnahmen ausgesendet. <--break->Betont wird darin, dass es bislang keine behördlichen Handlungsaufforderungen zu konkreten Maßnahmen gegeben hat. Grundsätzlich weist das Bischöfliche Ordinariat in dem Schreiben an die Pfarren darauf hin, dass nach Rücksprache mit Experten von den Tätigkeiten und Handlungen während einer Messe geht kein besonderes oder erhöhtes Übertragungsrisiko von Krankheiten ausgeht, und betont den maßvollen und sensiblen Umgang mit Ängstlichkeit und Sorge der Gemeindemitglieder. Die vorgeschlagenen – und in der Grippezeit generell selbstverständlichen Maßnahmen – sind im Wortlaut:

  • Generell ist das sorgfältige Händewaschen (20 Sekunden mit Seife und warmem Wasser) die beste Möglichkeit, sich vor Tröpfcheninfektionen zu schützen.
  • Gottesdienste soll und kann jeder Mensch besuchen; Vorsteher, Diakone und Kommunionhelferinnen und -helfer sollten im Krankheitsfall (z.B. Verkühlung, Husten oder Schnupfen,…) auf die mitwirkende Teilnahme an Gottesdiensten verzichten und keine liturgischen Ämter oder Dienste ausüben.
  • Die Tücher zur Reinigung von Kelchen und Schalen sowie die Tücher für die Händewaschung sollen nach jedem Gottesdienst gewaschen werden.
  • Von der Kelchkommunion für Gemeindemitglieder geht ein Übertragungsrisiko aus; diese ist derzeit im Zweifel wegzulassen.
  • Das Wasser in den Weihwasserbecken ist häufig zu wechseln; die Ränder des Weihwasserbeckens sind ebenfalls täglich zu reinigen.
  • Die Zutritte, Türklinken und Handläufe in und am Kirchengebäude sollten generell in Zeiten erhöhten Infektionsaufkommens mehrmals bzw. regelmäßig gereinigt werden.
  • Wir erinnern an das Gebet für Kranke in den Fürbitten, ebenso für Pflegende, die Apotheker- und Ärzteschaft und all jene, die sich derzeit in besonderem Maß für das Gemeinwohl einsetzen.

Des Weiteren weist das Ordinariat darauf hin, dass etwaige Vorgaben der Gesundheitsbehörden selbstverständlich kommuniziert werden und eventuelle Vorgaben von zuständigen Stellen, die direkt an Pfarren gerichtet sind, ebenfalls umzusetzen sind.