Vorwürfe "haltlos": Ermittlungen der Staatsanwaltschaft eingestellt

Bischof Alois Schwarz

St. Pölten, 14. Mai 2020 (dsp/kb) Mit Erleichterung hat Bischof Alois Schwarz auf die erfolgte Einstellung des Verfahrens und der rechtlichen Klarstellung seitens der Zentralen Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft reagiert. Der Einstellungsbeschluss der Behörde zeige endlich die Haltlosigkeit der gegen ihn erhobenen Vorwürfe. Er, Schwarz, habe in seiner Zeit als Bischof in Kärnten das ihm als Bischof anvertraute Gut zum Wohle der Menschen und der Kirche verwaltet und nicht zum Nachteil des Bistums gewirtschaftet.

Bischof Schwarz betont, dass mit der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft und der Oberstaatsanwaltschaft Wien nun zwei Behörden die Sachverhalte gegen ihn und eine ehemalige Mitarbeiterin eingehend und über Monate geprüft haben. Dabei ging es um die Vorwürfe der nicht rechtmäßigen Verwendung von Geldmitteln im Zuge der wirtschaftlichen Gebarung des Bistum Gurk. Bei dem dargestellten Sachverhalt habe sich kein Anhaltspunkt ergeben, der gerichtliche Schritte gerechtfertigt hätte. Bischof Schwarz habe immer seine Bereitschaft bekundet, zur Aufklärung vollumfänglich mit den Behörden zu kooperieren. Zudem habe er stets volles Vertrauen in die Arbeit der Justizbehörden gehabt.

Aus der Vielzahl an Vorwürfen der mittlerweile abgesetzten Interimsadministration der Kärntner Diözese, die auch medial für Aufsehen gesorgt hatten, ist nun seitens der Behörden der Großteil geprüft und als haltlos eingestellt worden. Es bleibt damit einzig ein Finanzverfahren offen, in dem es darum geht, ob die Spende einer privaten Stiftung an das Bundesdenkmalamt etwas mit dem Verkauf von Wohnungen des Bistums an diese Stiftung zu tun habe und die Immobilienertragssteuer für das Bistum richtig ermittelt worden war. Auch in diesen Prüfungen vertraut Bischof Alois Schwarz auf die Arbeit der zuständigen Finanzbehörde.