Auf Sendung: Synodale Vorbereitungsetappe startet

Pastoralrat der Diözese St. Pölten im Austausch zur Synode

St. Pölten, 15. Oktober 2021 (dsp/kb) Diesen Sonntag, am 17. Oktober 2021 erfolgt weltweit in den Diözesen der Startschuss zum von Papst Franziskus initiierten Prozess „Für eine synodale Kirche: Gemeinschaft-Teilhabe-Sendung“. Diese ist die erste Etappe auf dem Weg zur Weltbischofssynode 2023 und steht in der Diözese St. Pölten unter dem Motto „Auf Sendung!“. Nach Vorgabe von Papst Franziskus ernannte Bischof Alois Schwarz ein Synodalteam, das für die konzeptive wie operative Umsetzung auf diözesaner Ebene auf Basis der Vorbereitungsdokumente des römischen Synodensekretariates zuständig ist. Das Team besteht aus Generalvikar Christoph Weiss und Ressortleiterin Ursula Hirsch (Ressort Evangelisierung). Unterstützt werden die beiden von Andreas Steinmetz (Generalvikariat)und Ruth Brozek (Kommunikationsreferat). Gemeinsam wurde ein Konzept anhand des vorgegebenen straffen Zeitplans erarbeitet.

Auf Basis der Vorarbeiten im Team wurde der Diözesane Leitungskreis, der Ressortleitungskreis, das Konsistorium, der Priesterrat, die Dechantenkonferenz sowie der Pastoralrat über die Inhalte und Herangehensweisen informiert und Rückmeldungen eingearbeitet. Vergangenen Mittwoch gab es eine umfangreiche Übersicht zur Etappe beim Diözesanen Informationstag für Mitarbeitende. Gemeinsam mit 50.000 Stück gedruckter Synodalgebetskarten gingen einladende Worte von Bischof Alois Schwarz an die Pfarren, die diesen Impuls im Rahmen der Sonntagsgottesdienste am 17. Oktober bekannt machen.  

„Papst Franziskus ermutigt uns als Gemeinschaft, an der Sendung der Kirche teilzuhaben“ führt Bischof Schwarz in einer ersten Stellungnahme zur synodalen Etappe in der Diözese aus. „Papst Franziskus fordert uns als Diözese und als Katholikinnen und Katholiken mit den Fragestellungen zur Weltsynode heraus“, führt Generalvikar Weiss in einer ersten Stellungnahme zur synodalen Etappe in der Diözese aus: „Wie gestaltet man heute jenes „gemeinsam gehen“, das es der Kirche erlaubt, entsprechend der ihr anvertrauten Sendung das Evangelium zu verkünden? Als Wegweiser in den Vorbereitungsdokumenten dienen uns wiederholt die Themen des Hörens und der Unterscheidung“, so Weiss. Wesentliches Tool der Umsetzung in der Diözese wird die Website www.aufsendung.at sein, wo digitale Arbeitsmaterialien sowie Videoimpulse abrufbar sein werden. „In der ersten Phase der diözesanen Umsetzung soll der Fokus auf der Reflexion in der Gemeinschaft liegen: Wer sind wir? Was bedingt unsere Gemeinschaft? Wo spielt Gott in unserem Leben eine Rolle? So kann die Diözesanetappe im Sinne von Papst Franziskus ein geistlicher Prozess der Unterscheidung und des Hörens hin zu einer Sendungserneuerung werden“, führt der diözesane Synodalverantwortliche aus. 

Unter www.aufsendung.at sind vielfältige Informationen und Materialien abrufbar. Die Seite wird entlang des gemeinsamen Prozesses wachsen.