„Feuer soll in Jugendlichen lodern“

Glaubensfest in Wieselburg

Wieselburg, St. Pölten, 3.6.2022 (dsp/mb) Auf die Jugend wartet am Pfingstwochenende in Wieselburg ein aufregendes, zweitägiges Glaubensfestival. Erstmals kommt das Salzburger Pfingstfest der Glaubensgemeinschaft Loretto ins Mostviertel. Das Areal der Wieselburger Pfarrkirche ist am 4. bis 5. Juni einer von 35 Schauplätzen in Südtirol, London, Österreich, der Schweiz und Deutschland, wo das Jugendfestival stattfindet.

Das Organisationsteam – bestehend aus Veronika Rerych, Erich und Tanja Ziegelwanger – hat sich als Ziel gesetzt, ein einmaliges Wochenende für junge Menschen zwischen 14 und 30 Jahren zu veranstalten. „Wir möchten einen Raum für Jugendlichen schaffen, indem sie die moderne Kirche genauer kennenlernen können. Das ist ein niederschwelliges Angebot. Bestenfalls werden die Mitfeiernden vom Pfingstfeuer angesteckt und sie erleben den lebendigen Glauben“, erklärt Tanja Ziegelwanger.

Alle drei Initiatoren sind Teil der marianischen Glaubensgemeinschaft Loretto, die 1984 in Wien gegründet wurde. Die katholische Bewegung zählt über 650 Mitglieder, wovon rund 20 von ihnen im Mostviertel beheimatet sind.

Das Pfingstfestival gab es im Jahr 2000 das erste Mal in Salzburg. Damals fanden sich 100 Jugendliche zu diesem Glaubensfestival zusammen. 2019, beim letzten großen Festival in Salzburg waren es bereits rund 10.000. Nach zweijähriger pandemiebedingter Pause gibt es heuer eine neue Version von „Pfingsten“. Wieselburg ist einer von 35 Schauplätzen unterschiedlichster Größen, die teils auch mit Livestream miteinander verbunden sein werden.

Bühne und Chillout-Area in der Stadtpfarrkirche

Das Hauptprogramm von „Pfingsten Mostviertel“, so der offizielle Titel, wird in der Wieselburger Pfarrkirche stattfinden, wo auch eine Bühne aufgebaut wird. Zusätzlich werden in einem Zelt am Kirchenplatz die Mitfeiernden mit Mahlzeiten versorgt. Auch neben dem geplanten Tagesablauf wird das Rahmenprogramm abwechslungsreich und modern gestaltet sein. So gibt es beispielsweise eine „Jesus, Coffee & Me“-Bar im Oktogon – quasi eine Chillout-Area direkt in der Kirche.

Neben Pfarrer Daniel Kostrzycki aus Wieselburg werden auch die Pfarrer Franz Kronister (Purgstall) und Anton Hofmarcher (Scheibbs) die Messen mitfeiern und auch für Beichten zur Verfügung stehen.

Höhepunkte werden der Abend der Barmherzigkeit mit Generalvikar Christoph Weiß am Samstag sowie die Heilige Messe am Pfingstsonntag mit Diözesanbischof Alois Schwarz sein. Spannung versprechen auch die Auftritte von Jana Highholder und Tobias Lechner. Die 23jährige Medizinstudentin und christliche Influencerin Jana Highholder ist seit 2016 unterwegs, um Menschen für das Evangelium zu begeistern. Tobias Lechner wird seinen Weg schildern, wie er zu Gott gefunden hat.

Ein wesentlicher Part des Pfingstfestivals kommt auch der Musik zu. Eine Band aus regionalen Musikern gestaltet die Messen und den dazwischen immer wieder stattfindenden Lobpreis. Zum Abschluss des Festivals werden die Teilnehmenden via Livestream mit der Feier im Salzburger Dom verbunden sein, wo Loretto-Gründer Georg Mayr-Melnhof auftreten wird.

Grundsätzlich liegen 400 Tickets für „Pfingsten Mostviertel“ auf. Für Mitfeiernde, die nicht aus der näheren Umgebung stammen, werden Hotels oder Schlafplatzplätze bei Gastfamilien angeboten.