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    Diözese St. Pölten würdigte ihre Dienstjubilare

    St. Pölten, 27.10.2017 (dsp) Beim Info-Tag der Diözese St. Pölten würdigten Bischof Klaus Küng, Betriebsrat und Personalreferent Helmut Haberfellner das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diözese St. Pölten. Für Bischof Küng sei es ein Zeichen der Freude, wenn Angestellte der Diözese über 20, 25, 30, 35 oder gar 40 Jahre die Treue halten.

    Ehrung der Dienstjubilare und Pensionisten

    Kirchenbeitragsberechnung vom land- und forstwirtschaftlichen Vermögen (Einheitswert)

     

    Land- und Forstwirte

    Der Kirchenbeitrag wird nach dem Einheitswert des land- und forstwirtschaftlichen Besitzes berechnet. Die Pachtflächen werden dabei entsprechend berücksichtigt.
    Gepachtete Flächen zählen mit 3/4 des vollen Einheitswertes, verpachtete Flächen mit 1/4 des vollen Einheitswertes.

    bis zu einem Einheitswert von € 18.200,00 6,0 Promille  
    vom Mehrbetrag bis zu einem Einheitswert von € 36.400,00 5,5 Promille  
    vom Mehrbetrag bis zu einem Einheitswert von € 72.800,00 3,0 Promille  
    und vom Mehrbetrag 2,0 Promille des Einheitswertes.

    Der Kirchenbeitrag für Land- und Forstwirte beträgt mindestens € 31,92.

    Kirchenbeitrag für Mitarbeiter/innen in land- und forstwirtschaftlichen Betrieben

    Wer im Betrieb der Eltern oder Verwandten ohne Barlohn mitarbeitet, für den beträgt der Kirchenbeitrag 10 % jenes Kirchenbeitrages, den der Betriebsinhaber bzw. Betriebsführer zu zahlen hat, mindestens € 31,92.

    7.700 Terminplaner für Jungkatholiken

    In diesem Herbst bekommen tausende Jungkatholiken, die heuer ihren neunzehnten Geburtstag feiern, das erste Mal eine Zuschrift mit Informationen über den Kirchenbeitrag. Nächstes Jahr wird erstmals ihr persönlicher Kirchenbeitrag festgesetzt. Viele werden sich fragen: „Kirchenbeitrag – wozu denn?“ Aus diesem Grund hat die Finanzkammer der Diözese St. Pölten einen Terminplaner gestaltet, der auf der einen Seite ein praktischer Begleiter im Alltag der Jugendlichen sein soll, auf der anderen Seite aber auch die Wichtigkeit und die Verwendung des Kirchenbeitrags erklärt.

    Sachbearbeitung Kirchenbeitrag

    Kirchenbeitragsberechnung nach dem Einkommen

    Berechnungsgrundlagen sind Lohn, Gehalt, Pension, das Einkommen lt. geltendem Einkommensteuergesetz.
    Der Kirchenbeitrag für das Einkommen beträgt 1,1 % der Beitragsgrundlage abzüglich eines
    Absetzbetrages von € 57,50
    für Personen, die ausschließlich Einkünfte aus nicht selbständiger
    Arbeit erzielen, sowie für Einkommensteuerpflichtige.

    Die Kirchenbeitragsstellen erhalten aus Datenschutzgründen keine Informationen über Ihre Einkommenssituation.  Wenn keine Einkommensdaten vorliegen, ist die Kirchenbeitragsstelle beauftragt (nach der geltenden Kirchenbeitragsordnung vom 01.01.2005) die Grundlage zur Kirchenbeitragsberechnung aufgrund einer Schätzung vorzunehmen. Grundlage dieser Schätzungen sind durchschnittliche Einkommenswerte lt. Statistik Austria, bzw. wenn der Beruf bekannt ist, nach dem aktuellen Kollektivvertrag (falls dieser zur Verfügung steht).

    Der Mindestkirchenbeitrag beträgt:
    € 31,92 für Lohnsteuerpflichtige und
    € 129,00 für Einkommensteuerpflichtige.

    • Für Arbeiter, Angestellte, Beamte und Pensionisten wird der Kirchenbeitrag nach dem Einkommen
      lt. Einkommensteuerbescheid (Arbeitnehmerveranlagung) bzw. nach der Lohnsteuerbemessungsgrundlage (Lohnzettel, Pensionsnachweis) berechnet.
    • Beim Einkommensteuerbescheid sind die Steuerfreibeträge berücksichtigt.  Damit diese auch bei der Berechnung des
      Kirchenbeitrages berücksichtigt werden, ist die Vorlage der Einkommensunterlagen Voraussetzung.
    • Die Bezüge von Zeitsoldaten, das Einkommen der Montagearbeiter im Ausland, sowie die Sonderunterstützung, werden wie
      ein lohnsteuerpflichtiges Einkommen behandelt.
    • Wer zur Einkommensteuer veranlagt wird, für den ist für die Berechnung des aktuellen Kirchenbeitrages im Regelfall das Einkommen des Vorjahres, die Beitragsgrundlage.
      Diese Situation ist auch für Lohnsteuerpflichtige gegeben, wenn sie wegen der Arbeitnehmerveranlagung zur Einkommensteuer veranlagt werden.
    • Zusätzliche Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft werden vom 'zu versteuernden Einkommen' abgezogen. Die Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft werden nach dem Einheitswert berechnet.
      In bestimmten Fällen wird der Kirchenbeitrag für das Einkommen und das Vermögen gemeinsam ermittelt.

    Die erste Beitragsvorschreibung erfolgt für jenes Kalenderjahr, das dem 19. Geburtstag folgt.

    Die gesetzliche Grundlage für den Kirchenbeitrag bilden das Kirchenbeitragsgesetz mit der Kirchenbeitragsverordnung von 1939.
    Im Jahr 1945 wurde diese in die geltende Rechtsordnung übernommen. Hinzu kommt die Kirchenbeitragsordnung
    der Diözese St. Pölten vom 1.1.2005 samt Anhang für 2022.

    Kirchenbeitragsfrei sind folgende Zeiten bzw. Bezüge:

    • Studium ohne Nebeneinkommen
    • ordentlicher Präsenzdienst
    • Zivildienst
    • Bezug des Notstandgeldes
    • Arbeitslosigkeit
    • Lehrzeit
    • Haushalt (ohne Einkommen), sofern nicht eine Mischehe vorliegt
      (von einer Mischehe spricht man, wenn ein Katholik mit einem Ehegatten verheiratet ist, der nach staatlichem Recht
      nicht der katholischen Kirche angehört. Damit sind getaufte, aber ausgetretene Personen auch eingeschlossen) vorliegt.
    • Bezug der Mindestsicherung

    Führungsteam Kirchenbeitrag

    Mittwoch, 24. April 2013

    Tagesordnung in Arbeit

     

    Schulung Kirchenbeitrag

    Donnerstag, 4. April 2013

    Schulung der neuen Homepage

     

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