Bei schönem Wetter machte sich am 12. April eine kleine Gruppe von Königstetten, Tulln und Wipfing per Rad und zu Fuß auf den Weg zum Barmherzigkeitskreuz auf der Wolfpassinger Höhe.

Mit sich selbst barmherzig sein
Der Start war in unserer Pfarrkirche. Anhand von persönlichen Fragen und meditativer Musik wurden die Teilnehmer von der Leiterin der Tour, Fr. Elisabeth Prattes, eingeladen, innere Stimmen der Anklage aufzuspüren. Bibeltexte sollten zur tieferen Bewusstmachung vom immensen Erbarmen Gottes verhelfen. Innerer Friede wurzelt in der Freiheit von jeglichen Stimmen der Anklage – beginnend mit jenen uns selbst gegenüber!
Anschließend ging`s bei herrlichem Frühlingswetter per Rad nach Wolfpassing.

Der nächste Stopp war bei der Kapelle in Wolfpassing, wo uns der Mesner, Hr. Hans Maslo, wie bereits die Jahre zuvor, wieder freundlich empfing und wir die schöne Kapelle nutzen durften.


Mit anderen barmherzig zu sein
In dieser zweiten Station waren die Teilnehmer eingeladen, sich zu fragen, wie sehr sie im Alltag bei Kränkungen vom Versöhnungsmedikament „Reden und Zuhören“ Gebrauch machen. Wie sehr zeigt doch die derzeitige Weltlage: „Gewalt beginnt, wo das Reden aufhört“. Alois Prattes las dazu passende biblische Texte.
Allein ein Mehr an Informationen hilft erfahrungsgemäß, Mutter Teresas Motto nachahmen zu können. Dieses lautete „Lieber entschuldigen als beschuldigen!“. So fällt es uns bedeutend leichter, „barmherzig mit anderen sein zu können“.


Zu Fuß marschierten dann die Teilnehmer zum Barmherzigkeitskreuz auf der Wolfpassinger Höhe.



Barmherzig mit dem „Schicksal“sein.
Beim Kreuz wurde die kleine Pilgertruppe zu ihrer Freude noch von noch drei weiteren Königstettern erwartet. Bei der letzten Betrachtung waren die Teilnehmer eingeladen, im Blick auf die Familie in Nazareth „Schicksalsschläge“ nicht mit Verbitterung zu antworten – sondern vertrauensvoll Gottes Hilfe in Form eines „versteckten Segens“ zu erwarten. Unter Trompetenklängen ermutigten sie sich gegenseitig mit dem gleichnamigen Lied zur Haltung „Immer auf Gott zu vertrauen“.

Nach einer kleinen Jause – auch für Paul, unseren jüngsten Teilnehmer – ging es körperlich und seelisch gestärkt wieder zurück nach Königstetten.