Was ist Liturgie?
Mit Liturgie wird die gottesdienstliche Feier der Kirche bezeichnet. Dabei gibt es eine Fülle an unterschiedlichen Feiern:
Eucharistiefeier (Hl. Messe), Tagzeitenliturgie (Stundengebet: Laudes/Vesper), Wort-Gottes-Feier, verschiedene sakramentale Feiern, Andachten.
Die zentrale vorrangige Feier einer christlichen Gemeinde am Sonntag ist die Feier der Eucharistie: die sakramentale Vergegenwärtigung von Tod und Auferstehung Jesu Christi. Diese Grundüberzeugung unseres Glaubens gilt bis heute.
Tätige Teilnahme
Die Liturgiekonstitution des 2. Vatikanischen Konzils „Sacrosanctum concilium“ (SC) spricht von der vollen, bewussten und tätigen Teilnahme aller Gläubigen (SC 14) und davon, dass jede Person in der Feier nur das und all das tun soll, was ihr aus der Natur der Sache und gemäß den liturgischen Regeln zukommt (SC 28).
Das bedeutet auch eine Ausfaltung der Aufgaben:
Leitung der Feiern (Priester, Diakon, Vorbeter, Leiterin einer Wort-Gottes-Feier, Begräbnisleiter), Ministrant, Lektorin, Kantor, Kommunionhelferin, Mesner, Organistin, Mitglieder der Kirchenchöre.
Alle vollziehen einen wahrhaft liturgischen Dienst (vgl. SC 29).
Die Vielfalt der Geistesgaben, wie von Paulus im 12. Kapitel des 1. Briefes an die Gemeinde in Korinth formuliert, kommt hier zum Tragen.
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