Tagesevangelium
Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.
In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern das folgende Gleichnis:
1 Mit dem Himmelreich wird es sein wie mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen.
2 Fünf von ihnen waren töricht und fünf waren klug.
3 Die törichten nahmen ihre Lampen mit, aber kein Öl,
4 die klugen aber nahmen mit ihren Lampen noch Öl in Krügen mit.
5 Als nun der Bräutigam lange nicht kam, wurden sie alle müde und schliefen ein.
6 Mitten in der Nacht aber erscholl der Ruf: Siehe, der Bräutigam! Geht ihm entgegen!
7 Da standen die Jungfrauen alle auf und machten ihre Lampen zurecht.
8 Die törichten aber sagten zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, sonst gehen unsere Lampen aus!
9 Die klugen erwiderten ihnen: Dann reicht es nicht für uns und für euch; geht lieber zu den Händlern und kauft es euch!
10 Während sie noch unterwegs waren, um es zu kaufen, kam der Bräutigam. Die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm in den Hochzeitssaal und die Tür wurde zugeschlossen.
11 Später kamen auch die anderen Jungfrauen und riefen: Herr, Herr, mach uns auf!
12 Er aber antwortete ihnen und sprach: Amen, ich sage euch: Ich kenne euch nicht.
13 Seid also wachsam! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.
Namenstage
Unerschrocken rief Gottfried den Klerus zur Zucht, auch den Grafen von Artois tadelte er, weil er mit seinem Hofstaat in ungebührlicher Kleidung den Gottesdienst besuchte. Wegen seiner Unterstützung der Bürger von Amiens im Freiheitskampf musste er zeitweise in die Grande Chartreuse des Bruno fliehen. Die Legende erzählt, dass er, als er einen Mordanschlag auf sich vermutete, seinem Hund ein Stück Brot gab, das er zuvor in den Wein getunkt hatte; tatsächlich war der Wein vergiftet, der Hund fiel tot um.
* in England
† 8. November 996 in Einsiedeln in der Schweiz
Gregor wurde 949 Mönch und 964 Abt in Einsiedeln. Er vermehrte den Besitz des Klosters durch seine Verbindung zum Kaisergeschlecht der Ottonen. Seine Aufzeichnungen über das Klosterleben wurden durch seinen Schüler Wolfgang von Regensburg verbreitet und beeinflussten das Klosterleben in Süddeutschland nachhaltig.
Gregors Gebeine waren in Einsiedeln in einem Schrein aufbewahrt, in der Reformation wurden sie entfernt; einige dieser Reliquien wurden 1609 wieder gefunden, aber 1798 von französischen Soldaten vernichtet.
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Johannes wurde in der Kölner Minoritenkirche bestattet.
Willehad ging 782 nach Rom, war dann an 785 für zwei Jahre im Kloster Echternach, mit dessen Abt Beornrad und dessen Gründer Willibrord er enefalls verwandt war. Nach der Bekehrung Widukinds 785 nahm er seine Missionsarbeit an der Weser wieder in Angriff. In Worms 787 zum Bischof geweiht, ging er nach Bremen, das das erste Bistum auf sächsischem Boden wurde, und weihte dort 789 den Dom.
Bischof Ansgar erhob 860 Willehads Gebeine, übertrug sie in den neuen Bremer Dom und verfasste ein Verzeichnis der von Willehad gewirkten Wunder. Ihm wurden 18 Kirchen und Kapellen vom Norden Jütlands bis ins südliche Niedersachsen geweiht. Zusammen mit Karl dem Großen gilt er als Gründer der Stadt Bremen.
Willehads Biographie entstand nach neuerer Forschung wohl nicht im Kloster Echternach, sondern wurde von einem Kleriker in Bremen verfasst.