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Osterfeuer
Schmetterling

Bischof Küng im ORF-Interview

Bischof Klaus Küng hat sich am Rande seiner Ansprache zum Karfreitag im ORF-Radio auch zu aktuellen Fragen in der katholischen Kirche geäußert.
Niederösterreich heute 18. April 2014

 
 
 

St. Pölten, 20.04.2014 (dsp) "Die Osterbotschaft betrifft unseren Lebensnerv - wir brauchen sie", betonte Bischof Klaus Küng in seiner Predigt am Ostersonntag im Dom von St. Pölten. Ostern bedeute, dass Gott den Menschen "in seinem Gefallensein nicht allein gelassen" habe. Er sei uns "in einer ganz besonderen, fast unbegreiflich großartigen Weise zu Hilfe gekommen", so Küng: "Gott hat seinen Sohn und den Heiligen Geist ist in die Welt gesandt, sein Sohn hat uns erlöst und bleibt durch das Wirken des Heiligen Geistes als Erlöser und Retter bei uns bis ans Ende der Welt." So vermittle die Auferstehung Jesu Mut und Zuversicht im Wissen um die eigene Begrenztheit und Schwachheit.

Osterkerze und Auferstandener
 

St. Pölten, 18. April 2014 (dsp) Julius Caesar sei ein sehr bedeutender Mann gewesen, sagte Bischof Klaus Küng in seiner Karfreitagsansprache auf Radio NÖ. Dennoch hielte niemand am 15. März inne, um über ihn nachzudenken. So würde auch heute niemand am Karfreitag um 15 Uhr "seinen Schritt verlangsamen", "wenn für Jesus mit dem grauenvollen, schmerzhaften Tod am Kreuz gegen 15 Uhr am Tag vor dem Paschafest alles aus gewesen wäre". Nun sei es jedoch "die stärkste Botschaft dieser Stunde", dass der Tod Jesu "nicht das Ende war". Durch seine Auferstehung "ragt der Mensch hinüber in ein anderes Leben".

Kreuz
 

St. Pölten, 17.04.2014 (dsp) Bischof Klaus Küng sagte mit dem traditionellen Gründonnerstagsmahl in St. Pölten „ein herzliches Danke an das Engagement der Hilfsorganisationen“. Neben Mitarbeitern von kirchlichen und kirchennahen Sozialeinrichtungen waren wieder Menschen in schwierigen Situationen geladen. Es sei Aufgabe der Kirche, diesen einen Sonnenstrahl der Liebe Gottes zu zeigen.

Gründonnerstagsmahl
 

Aschbach-St. Pölten, 17.04.2014 (dsp) In den meisten Pfarren Niederösterreichs sind am Karfreitag und Karsamtag wieder die Ratschenkinder unterwegs. Vielerorts wird diese Tradition wieder aufgenommen. Meist sind es Ministranten, Jungscharkinder oder Kinder des Ortes organisieren es in Absprache mit der Pfarre. Im Schnitt gehen 15-20 Kinder pro Pfarre. Beim Ratschen ziehen Kinder und Jugendliche durch die Straßen der Dörfer und Ortsteile, um die Gläubigen mit unterschiedlichen Sprüchen an die Gebetszeiten und Andachten zu erinnern.

Das Ratschen ist weiterhin sehr populär
 

St. Pölten, 16.04.2014 (dsp) „Unsere Verantwortung als Priester, als Bischof erfordert Hingabe, denn diese Verantwortung ist groß“, sagte Bischof Klaus Küng bei der Chrisammesse mit den Priestern der Diözese im Dom von St. Pölten. Papst Franziskus habe kürzlich zu einigen jungen Seminaristen gesagt: „Sie sollten es sich gut überlegen und sich für etwas anderes entscheiden, wenn sie nicht zur vollen Hingabe bereit seien.“ Die Verantwortung des Priesters komme in den Bereitschaftserklärungen zum Ausdruck, die jedes Jahr bei der Chrisammesse erneuert werden, so Küng.

Weihe der Heiligen Öle