Firmung

Firmtermine 2021

Firmung

Anmeldung:

Der Firmling kann sich ab sofort auf der diözesanen Internetseite https://anmeldung.dsp.at/ zu einem der Termine für Dekanatsfirmungen anmelden. Die Anmeldung erfolgt ausschließlich über dieses Online-Tool. Eine direkte schriftliche/telefonische Kontaktaufnahme mit der ausgewählten Firmpfarre ist nicht notwendig. Die Anmeldung wird seitens der Diözese an die Pfarren weitergegeben, in denen die Dekanatsfirmung stattfindet. Sollte die Firmung aufgrund von Pandemiemaßnahmen abgesagt werden müssen, werden Sie von uns verständigt.

Beachten Sie bitte, das pro Firmling nur die beim Termin angegebene Personenanzahl in der Kirche Platz findet. Beim Anmeldetool sehen Sie noch die freie Platzkapazität für Firmlinge.

Als Voraussetzung für den Empfang des Firmsakramentes ist die Firmkarte zur Firmung unbedingt mitzubringen. Wer die entsprechende Vorbereitung durch die Firmkarte nicht vorweisen kann, kann zur heiligen Firmung nicht zugelassen werden. Die Firmpaten müssen katholisch, mind. 16 Jahre alt, selbst gefirmt sein und ein Leben führen, das dem Glauben und dem zu übernehmenden Amt entspricht. Vater und Mutter können nicht Pate sein. 

In der frühen Kirche wurden die Täuflinge (meist Erwachsene) sofort nach der Taufe vom Bischof mit Öl (Chrisam)gesalbt. Öl ist schon im Alten Testament Symbol für den Heiligen Geist. Der Bischof legte ihnen auch die Hände auf und rief Gottes Geist auf sie herab. Das Vorbild für dieses Tun finden wir in der Apostelgeschichte (8,14-17):

"Als die Apostel in Jerusalem hörten, dass Samarien das Wort Gottes angenommen hatte, schickten sie Petrus und Johannes dorthin. Diese zogen hinab und beteten für sie, sie möchten den Heiligen Geist empfangen. Denn er war noch auf keinen von ihnen herabgekommen; sie waren nur auf den Namen Jesu, des Herrn, getauft. Dann legten sie ihnen die Hände auf, und sie empfingen den Heiligen Geist."

Feier

Ähnliches tun die Bischöfe als Nachfolger der Apostel noch heute, wenn sie Getauften die Firmung spenden. Wird jemand erst als Jugendlicher oder Erwachsener getauft, erfolgt die Firmung unmittelbar nach der Taufe durch den Taufspender. Bei den meisten Menschen in unserem Land liegen aber mehrere Jahre zwischen Taufe und Firmung. Dennoch ist die Firmung als Besiegelung und Bestärkung der Taufe zu verstehen. Nachdem die Firmlinge in der Feier ihren Glauben bekannt haben, ruft der Bischof (oder der Vertreter des Bischofs) den Heilihen Geist auf sie herab, dann legt er jedem Firmling die Hand auf und salbt ihn mit Chrisam. Dabei spricht er: "N., sei besiegelt mit der Gabe Gottes, dem Heiligen Geist."

Chrisam

Das in der Firmung verwendete Chrisam besteht aus Olivenöl, dem wohlriechende Essenzen beigemischt sind. Es wird in der Karwoche vom Bischof geweiht (Chrisammesse). Chrisam wird auch für die Salbung des Täuflings nach der Taufe und bei der Preisterweihe verwendet. Es erinnert an die besondere Zugehörigkeit der Gläubigen zu "Christus". Dieser Jesus-Titel heißt wörtlich "Gesalbter": Jesus ist wie niemand sonst mit Heiligen Geist "gesalbt", d.h. vom Heiligen Geist erfüllt.

Karl Veitschegger