Vorstellung der Erstkommunionskinder in Hofstetten-Grünau
„Ich bin der gute Hirte“ (Joh 10,11)
Anstatt der Tageslesung wurden die Worte Jesu aus dem Johannesevangelium von den Kindern durch Zeichnungen zum Leben erweckt: „Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte gibt sein Leben hin für die Schafe.“ Generalvikar Christoph Weiss stellte in seiner Predigt dieses sprechende Bild auch in den Mittelpunkt. Ein Hirte kennt seine Schafe – und die Schafe kennen seine Stimme. Sie hören auf ihn, weil sie wissen: Seine Stimme führt zum Leben. Er ruft sie beim Namen, zeigt ihnen den Weg zu guten Weideplätzen und schützt sie vor Gefahren. Doch damit das geschehen kann, braucht es offene Ohren.
Wenn Jesus sagt: „Ich bin der gute Hirte“, dann erinnert er auch uns daran, dass wir wie Schafe sind – angewiesen auf Orientierung und Führung. Seine Stimme geht im Lärm unserer Zeit leicht unter. Umso mehr sind wir eingeladen, mit einem hörenden Herzen zu leben: hinzuhören auf sein Wort, aufmerksam zu sein für seine Weisung und ihm zu vertrauen. Wer auf seine Stimme hört, findet Halt und Richtung.
Für die Erstkommunionskinder ist diese Zusage besonders bedeutend. Auf ihrem Weg zur Erstkommunion dürfen sie entdecken: Jesus kennt mich. Er begleitet mich. In der Eucharistie schenkt er sich selbst und bleibt an meiner Seite.
Im Anschluss an den Gottesdienst lud die Pfarre zum Fastensuppenessen ein. Viele folgten der Einladung, blieben noch beisammen und setzten damit auch ein Zeichen der Solidarität und des Miteinanders in der Fastenzeit. Die Kindermesse fand als eine der ersten im Rahmen der Begegnungstage Lilienfeld statt.