Prämierungsfeier 2026: Junge Talente wurden ausgezeichnet
Nach der Vorstellung der Bewerbe durch Fachinspektorin Jutta Prohaska und der feierlichen Begrüßung durch den katholischen Schulamtsleiter der Diözese St. Pölten Benedikt Michal standen zunächst die Platzierungen fünf bis drei von Theolympia zum diesjährigen Thema „Dankbarkeit – Tugend oder Taktik?“ auf dem Programm. Schülerinnen und Schüler durften unter fünf Zitaten u.a. von Meister Eckart, Elias Canetti oder David Steindl-Rast wählen und ihre Gedanken dazu schreiben. Die Plätze gingen an Tim Hochwallner, Lena Fasching und Johanna Pfusterschmid.
Theolympia ist eine Olympiade im katholischen Religionsunterricht, die im Schuljahr 2020/21 das erste Mal von der Konferenz der Schulamtsleiterinnen und Schulamtsleiter Österreichs als Essaywettbewerb veranstaltet wurde. Seit dem Schuljahr 2021/22 findet Theolympia auch als Fotowettbewerb statt.
Anschließend folgten die dritten Plätze des sogenannten „Post Card Challenge“-Wettbewerbs in den Kategorien „Snapshot“ und „Clip“. Die Postcard-Challenge der Diözese St. Pölten richtet sich an SchülerInnen der 9. Schulstufe im katholischen Religionsunterricht. Sie wählen eine von sechs Glaubensfragen und gestalten dazu entweder einen Kurzfilm (max. 2:30 min) oder ein Foto. Beiträge können allein oder in Gruppen bis 7 Personen eingereicht werden. Im Finale waren Fotos zu Fragen wie „Liebt Gott mich immer“ oder „Gibt es Hoffnung für die Welt“ trotz Streit und Gewalt. Die besten Fotos kamen aus der privaten HLW Zwettl, dem BIGS Gaming und dem Stiftsgymnasium Melk.
Der Hippolyt-Award wird für besonders gelungene Abschlussarbeiten mit theologischem Bezug im Rahmen der Reife- und Diplomprüfung (Matura) an den AHS und BHS vergeben. Dieser ist ausschließlich Diözesan und wurde von Severin Fuhs aus Amstetten mit einer herausragenden Arbeit zum Zusammenhang zwischen Antisemitismus und Verschwörungstheorien gewonnen. Der Sonderpreis ging an Emily Schmid, die mit ihrer Arbeit zu wissenschaftlichen und religiösen Erklärungsmodellen zum Leben nach dem Tod die Jury beeindruckte.
Nach einer Pause ging das Programm mit weiteren Höhepunkten weiter: der Auszeichnung des zweiten Platzes von Theolympia, den Karoline Pöll aus dem BG/BRG Zwettl mit einem Essay aus der Perspektive eines Gefängnisinsassen gewann und der Ehrung der besten Beiträge im PCC-Snapshot-Bewerb. Schließlich wurde der erste Platz von Theolympia an Laura Steindl aus dem Stiftsgymnasium Seitenstetten verliehen. Den feierlichen Abschluss bildete ein Sonderpreis des PCC-Clip-Bewerbs, der an einen längeren Clip zum Leben nach dem Tod ging und von einer Schülergruppe aus der IT-HTL Ybbs eingereicht worden war. Auf den besten drei Plätzen landeten Clips aus den Stiftsgymnasien Melk und Seitenstetten.
Segenswünsche sowie gemeinsame Gruppenfotos rundeten den Vormittag ab. Anschließend waren alle Gäste zum gemeinsamen Mittagessen eingeladen.
Die Prämierungsfeier bot auch 2026 wieder eine besondere Gelegenheit, Kreativität, Engagement und herausragende Leistungen junger Menschen und ihrer engagierten Lehrkräfte sichtbar zu machen und gemeinsam zu feiern.