Gedenkfeiern zum Welttag der Suizidprävention
Die Feiern möchten einen geschützten Raum bieten, um gemeinsam zu erinnern, der Trauer Ausdruck zu verleihen und Begegnung mit Menschen in ähnlichen Lebenssituationen zu ermöglichen. Eingeladen sind alle Betroffenen sowie Menschen, die den Verstorbenen verbunden waren.
Gerade für Hinterbliebene kann das Gefühl, mit ihrer Trauer nicht allein zu sein, eine wertvolle Unterstützung sein. Die Gedenkfeiern setzen zugleich ein Zeichen dafür, dass über Suizid und seine Folgen offen gesprochen werden darf und Hilfe sowie Begleitung möglich sind.
Der Ablauf ist an beiden Veranstaltungsorten gleich gestaltet: Bereits ab 18.00 Uhr sind Angehörige und Nahestehende eingeladen, in einer offenen Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu kommen. Der persönliche Austausch soll helfen, Wege aus Sprachlosigkeit, Trauer und Einsamkeit zu finden. Die Veranstalter möchten damit deutlich machen, dass niemand mit seiner Betroffenheit allein bleiben muss und Trauer geteilt werden darf.
Um 19.00 Uhr beginnt die gemeinsame Gedenkfeier. Sie bietet Raum, an die durch Suizid verstorbenen Menschen zu erinnern, Gedanken und Erfahrungen auszutauschen und gestärkt den weiteren Weg zu gehen. Im Mittelpunkt stehen das gemeinsame Gedenken, gegenseitige Ermutigung und das Bewusstsein, dass Trauer in einer Gemeinschaft getragen werden kann.
Die Termine und weitere Informationen sind dem beiliegenden Flyer zu entnehmen.
Weiterführende Unterstützung bietet der Mobile Hospizdienst der Caritas - eine begleitende Gruppe für Hinterbliebene, die einen geliebten Menschen durch Suizid verloren haben. Anmeldung und weitere Informationen hier und bei:
Barbara Kögl 0676 / 83 844 632
Gerti Ziselsberger 0676 / 83 844 7373