Der heilige Franziskus und die Schöpfungszeit 2026
Als Schutzheiliger der Ökologie und des Umweltschutzes verkörpert er die christliche Liebe zur Schöpfung. In der Schöpfungszeit rufen die christlichen Kirchen dazu auf, sich von seinem Beispiel inspirieren zu lassen und sich aktiv für die Bewahrung der Schöpfung einzusetzen. Christinnen und Christen weltweit richten den Blick auf die Schönheit der Schöpfung und denken darüber nach, was uns mit ihr verbindet. Wir besitzen nicht die Erde, sie ist uns anvertraut. Es geht um eine fürsorgliche Haltung für alles Leben auf der Erde. Franziskus lehrt den Wert der Geschwisterlichkeit zu pflegen, zu teilen und einen bescheideneren Lebensstil zu pflegen.
Eine Besonderheit in der Diözese St. Pölten zur Schöpfungszeit ist die Preisverleihung des Diözesanen Umweltpreises am Do. 17. September 2026, 18.30 Uhr, im Bildungshaus St. Hippolyt, in St. Pölten mit Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz und LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf. Ökologische Einreichungen von Festen, Bauprojekten mit Wiederverwertung, Heizungsumstellungen, Gartengestaltung und elektrische Mobilität forderten die Jury in der Bewertung heraus. Der Abend lädt dazu ein, die besten Projekte kennenzulernen, voneinander zu lernen, Angebote unserer Partner zu hören und mit anderen teilnehmenden Pfarren über die Diözesangrenzen hinaus ins Gespräch zu kommen. So geschieht gegenseitige Bestärkung.
Die Aktion "Wir Radeln in die Kirche" lädt dazu ein, am Sonntag, dem 20. September, das Auto stehen zu lassen und stattdessen mit dem Fahrrad zur Kirche zu kommen. Viele weitere Termine rund um den 800. Todestag des heiligen Franz von Assisi und das Thema Schöpfung finden Sie hier.
Das "Klimabündnis Pfarrgemeinden" kommt in Ihre Pfarre und informiert über ökologisch sinnvolle Projekte, von Energiebilanz bis zu nachhaltiger Beschaffung. Gemeinsam werden Ihre Klimaschutz-Philosophie und mögliche Maßnahmen erarbeitet.
Weitere Informationen finden Sie unter Schöpfung