„Wir radeln in die Kirche“: Kirchensportler rufen zum Mitmachen auf
Ein starkes Zeichen für den Klimaschutz und die eigene Gesundheit setzen: Das ist das Ziel der bereits traditionellen Initiative „Wir radeln in die Kirche“. Der Aktionstag fällt mitten in die weltweite Schöpfungszeit (1. September bis 4. Oktober), in der die Kirchen besonders dazu aufrufen, Verantwortung für die Natur zu übernehmen.
Klimaschutz und Lebensfreude im Einklang
Für den DSG-Vorsitzenden Sepp Eppensteiner steht fest, dass aktiver Umweltschutz im Alltag beginnt: „Die Schöpfungszeit erinnert uns daran, dass uns unsere Umwelt nicht einfach unbegrenzt zur Verfügung steht. Gerade beim Sport erleben wir, wie wertvoll eine intakte Natur ist.“ Dabei gehe es jedoch keineswegs um Verzicht, sondern vielmehr um echte Lebensfreude. „Wer Kurzstrecken zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegt, tut sich selbst, dem eigenen Körper und dem Klima etwas Gutes.“
Bewegte Kirche
Die Aktion richtet sich an Pfarren, Familien, Sportgruppen und Einzelpersonen im ganzen Land. Viele Pfarren verbinden den Aktionstag am 20. September mit gemeinsamen Fahrrad-Sternfahrten zur Kirche, anschließenden Fahrradsegnungen oder kleinen Pfarrcafés, bei denen regionale Produkte im Mittelpunkt stehen.
„Sport vermittelt Fairness und Respekt. Diesen Respekt sollten wir auch unserer Umwelt entgegenbringen“, betont Eppensteiner. „Ein Weg zur Kirche mit dem Rad ist eine wunderbare Gelegenheit, das Handy wegzupacken, die Augen zu öffnen und die Schönheit der Schöpfung ganz bewusst wahrzunehmen.“
Die DSG lädt alle Pfarren und Gläubigen herzlich dazu ein, sich zu beteiligen, Fotos von ihren gemeinsamen Radtouren zu teilen und so Teil einer „bewegten Kirche“ zu werden.