Diözese St. Pölten trauert um Pfarrer Hans Lagler
Hans Lagler wurde am 12. Mai 1969 in St. Pölten geboren und wuchs in Ober-Grafendorf auf. Schon früh war er als Ministrant in seiner Heimatpfarre engagiert. Nach dem Besuch der Handelsakademie entschied er sich für den Weg zum Priestertum und trat in das Priesterseminar ein.
Am 3. Dezember 1995 wurde Hans Lagler in der Pfarrkirche Purgstall zum Diakon geweiht. Die Priesterweihe empfing er am 29. Juni 1996 im Dom zu St. Pölten.
Seit 1. September 2001 wirkte Hans Lagler als Seelsorger in Steinakirchen, zunächst als Moderator und ab 1. September 2002 als Pfarrer. Über mehr als zwei Jahrzehnte prägte er das kirchliche und gesellschaftliche Leben der Pfarre und der gesamten Region.
Im Mittelpunkt seines priesterlichen Wirkens standen stets die Menschen. Hans Lagler war ein Seelsorger, der Nähe lebte: Er hörte zu, begleitete Menschen in schönen wie in schweren Stunden und hatte ein offenes Ohr für ihre Sorgen und Anliegen. Mit seiner herzlichen, unkomplizierten und menschlichen Art gelang es ihm, Menschen zusammenzubringen und ihnen Kirche als Ort der Gemeinschaft und des Glaubens erfahrbar zu machen.
Sein priesterlicher Dienst war getragen von der Überzeugung, seine Zeit Gott und den Menschen zu schenken. Unzählige persönliche Begegnungen, Gespräche, Gottesdienste und gemeinsame Wegstrecken zeugen davon.
Die Diözese St. Pölten verliert mit Pfarrer Hans Lagler einen engagierten Priester und Seelsorger, vor allem aber einen Menschen, der vielen mit großer Herzlichkeit und Verbundenheit begegnet ist. Sein unerwarteter Tod hinterlässt eine große Lücke.
Unser Mitgefühl und unser Gebet gelten seinen Angehörigen sowie allen Menschen in der Pfarre Steinakirchen und darüber hinaus, die ihm verbunden waren.
In Dankbarkeit für sein priesterliches Wirken und seinen Dienst an den Menschen vertrauen wir Hans Lagler der Liebe und Barmherzigkeit Gottes an.
Die Informationen zu den Trauerfeierlichkeiten folgen in Kürze.
Wir bitten um das Gebet für Pfarrer Hans.
Kondolenzbuch
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wir kannten einander nicht so ganz nah, aber doch hatten wir Begegnungen während der Studienzeit und - für mich unvergesslich - in einem gemeinsam absolvierten Kurs: "Gute Gespräche führen". Auch über Social media waren wir miteinander bekannt.
Dein sonniges, positives Wesen, Deine Treue, Weite und Einfachheit im Glauben und Deine Menschenfreundlichkeit sind mir immer aufgefallen. Danke für das Vorbild! Ewige Freude!
es ist für mich eine große Ehre, dass ich Dich kennenlernen durfte. Du wirst uns allen fehlen.
Alles Gute,
Alexander
Du warst ein wunderbarer Mensch und ein außergewöhnlicher Seelsorger. Dein Tod macht sprachlos. Danke für die vielen schönen Begegnungen, die schon in deiner Zeit als Ministrant in Obergrafendorf begannen.
Ich danke Gott dafür, dass ich dich in meiner Funktion als Mesner kennen lernen durfte. Deine gerade Linie und deine fröhliche, unkomplizierte Art den Menschen zu begegnen, beeindruckten mich sehr. Ich denke gerne an die Begegnungen mit dir zurück, Antonitag 2026 in Winklarn. Deine "Gschdanzl" in die Predigt eingeflochten werd ich immer in lustiger Erinnerung behalten. Deine begleitenden Worte für uns MesnerInnen, die uns immer wieder neue Kraft spendeten. Du ruhtest nie aus, dein Blick war nach vorne gerichtet. Lieber Herr Pfarrer, es tut weh deine Stimme nicht mehr zu hören, es tut weh mit dir nicht mehr schreiben zu können. Und dennoch danke ich Gott von ganzem Herzen von dir ein Wegbegleiter gewesen zu sein! Du bist uns vorausgegangen, wir sehen uns wieder!
Auf Wiedersehen Lieber Herr Pfarrer Hans in einer anderen Welt!
In großer Verbundenheit Mesner Karl, Winklarn
Ich lernte dich schon im Jugendensemble des Domchores kennen. Da warst du noch in HAK in St. Pölten. Die Jahre im Priesterseminar, unsere Pastoraljahre, die wir hintereinander in Purgstall machen durften und die gemeinsame Diakonen- und Priesterweihe verbanden uns zeitlebens. Immer wieder kreuzten sich unsere Wege und ich erlebte dich als Vollblutseelsorger, als begeisterten und von Freude erfüllten Pfarrer, der aus einer unkomplizierten Gottesbeziehung für die Menschen da war.
Dein hoffnungsvolles Dasein tat mir, wenn ich zu kritisch war immer wieder gut und holte mich auf den Boden zurück.
Seit ich gestern während der Pfarrgemeinderatssitzung von deinem Tod erfuhr, bin ich tieftraurig und die Gedanken an dich lassen mich nicht los - so viele Erinnerungen tauchen auf.
Möge sich unser liebender Gott deiner erinnern und dich beim Namen rufen und in sein himmlisches Reich führen. Möge deine Freude in die himmlische Freude einmünden. Peter