Begegnungstage in Kottes: Kirche im Austausch mit regionalen Betrieben
Kottes – Die Begegnungstage im Dekanat Spitz bieten Gelegenheit, Menschen, Pfarren und unterschiedliche Einrichtungen der Region kennenzulernen. Neben dem kirchlichen Leben stehen dabei auch der persönliche Austausch und die Begegnung mit den Menschen vor Ort im Mittelpunkt. Bei Besuchen regionaler Betriebe wird sichtbar, wie vielfältig das wirtschaftliche Leben in der Gemeinde Kottes-Purk ist.
Traditionelles Handwerk und regionale Qualität
Bei der Wachauer Marmor GmbH in Voitsau dreht sich alles um die Verarbeitung von Naturstein. Das Unternehmen betreibt eigene Steinbrüche und bietet vielfältige Steinmetzarbeiten an – von Grabsteinen und Inschriften über Bodenplatten und Stiegen bis hin zu Küchenarbeitsplatten und Restaurierungen. Der Wachauer Marmor zählt zu den charakteristischen Natursteinen der Region.
Einen anderen Zugang zur Gestaltung bietet Gartenbau Dornhackl in Kottes. Der Familienbetrieb verbindet Gärtnerei, Floristik und Gartengestaltung. Neben saisonalen Blumen und Pflanzen umfasst das Angebot auch individuell gestaltete Gärten. Ein Teil der Saisonpflanzen stammt aus eigener regionaler Produktion.
Fachkompetenz und Genuss aus dem Waldviertel
Die Artner GmbH, ein KFZ-Fachbetrieb in Kottes, steht für technische Kompetenz und Dienstleistungen rund ums Auto. Als regionaler Ansprechpartner für Fahrzeugtechnik trägt das Unternehmen zur Nahversorgung und zur wirtschaftlichen Infrastruktur der Gemeinde bei.
Handwerkliches Können und die Verarbeitung regionaler Rohstoffe prägen auch die Destillerie Weidenauer. In der Frucht- und Getreidewerkstatt entstehen Edelbrände, Liköre und Whiskys. Eine Besonderheit des Betriebs ist die Herstellung von Whisky aus Hafer und Dinkel. Bei einer Führung erhielten Bischof Schwarz, Bürgermeister Josef Zottl und interessierte Besucherinnen und Besucher Einblicke in die Destillation und die Reifung der Produkte.
Bei einem abschließenden Mittagessen gab es Gelegenheit zu regem Austausch zwischen der Diözesanleitung, den Pfarren, der Bevölkerung und anderen gesellschaftlichen Einrichtungen. Im Mittelpunkt standen das gegenseitige Zuhören, das Kennenlernen unterschiedlicher Lebenswelten und die Frage, wie Nachwuchs und Gemeinschaft vor Ort gefördert und weiterentwickelt werden können.