Hans Lagler verstorben
Johann Lagler wurde am 12. Mai 1969 in St. Pölten geboren und wuchs in Ober-Grafendorf auf. Nach der Volks- und Hauptschule in Ober-Grafendorf wechselte er an die Handelsakademie nach St. Pölten. Durch das Glaubensvorbild seiner Eltern, der zuständigen Pfarrer und Kapläne sowie durch seine Ministrantentätigkeit reifte in ihm der Entschluss, Priester zu werden. 1989 trat er in das Priesterseminar in St. Pölten ein und begann das Studium der Theologie. Nach Abschluss des Studiums begann er im Herbst 1995 sein Pastoraljahr in der Pfarre Purgstall an der Erlauf, wo er am 3. Dezember 1995 zum Diakon geweiht wurde. Am 29. Juni 1996 empfing er durch Bischof Dr. Kurt Krenn im Dom zu St. Pölten die Priesterweihe. Nachdem er im Sommer 1996 als Ferialkaplan in Purgstall an der Erlauf tätig gewesen war, kam er mit 1. September 1996 als Kaplan nach Zwettl-Stadt und Großglobnitz. Ab 1999 wirkte er für zwei Jahre als Kaplan in Krems-St. Veit. Im Herbst 2001 wurde ihm die Pfarre Steinakirchen am Forst als Moderator anvertraut, ein Jahr darauf wurde er zum Pfarrer ernannt. Vor wenigen Wochen feierte er mit der Pfarrgemeinde sowohl sein 30-jähriges Priesterjubiläum als auch 25 Jahre seelsorgliche Tätigkeit in Steinakirchen am Forst. Von 2011 bis 2016 war er zusätzlich Titularpfarrer von Randegg und Reinsberg. Während seines pastoralen Dienstes in Steinakirchen am Forst fanden 2003 die Innenrenovierung sowie 2015 die Außenrenovierung der Pfarrkirche statt. Ab 2019 war er zudem Geistlicher Assistent der Berufsgemeinschaft der Mesnerinnen und Mesner.
Er wird als Seelsorger mitten unter den Menschen seiner Pfarre und weit darüber hinaus in Erinnerung bleiben, der mit seiner fröhlichen Art, seinem Humor, seinem tief verwurzelten Glauben und seiner Menschenfreundlichkeit für die Sache Jesu begeistern konnte. Es bereitete ihm große Freude, mit Kaplänen, Diakonen, Pastoralassistentinnen und Pastoralassistenten, Sekretärinnen und Sekretären, Haushälterinnen und vielen Ehrenamtlichen gemeinsam am Aufbau des Reiches Gottes zu arbeiten. Zahlreiche Priester der Weltkirche hat er unterstützt und ihnen seine Gastfreundschaft angeboten. Sein Herzensanliegen war es, mit den Menschen als Christ zu leben und ihnen als Priester und Pfarrer dienen zu dürfen.
Von Sonntag, den 11. Oktober, bis zum Mittwoch, den 14. Oktober 2026, findet jeden Tag
um 19.30 Uhr eine Betstunde in der Pfarre Steinakirchen am Forst statt.
Das heilige Requiem feiern wir am Donnerstag, den 15. Oktober 2026,
um 13 Uhr in der Pfarrkirche Steinakirchen am Forst.
Um 12.30 Uhr findet an diesem Tag die Betstunde statt.
Der Verstorbene wird ab 10 Uhr zur persönlichen
Abschiednahme in der Pfarrkirche Steinakirchen am Forst aufgebahrt.
Anstelle von Kranz- und Blumenspenden wird auf Wunsch des Verstorbenen beim Requiem eine Kollekte für die Prömmerkapelle am Lonitzberg abgehalten.