Zehn Kandidaten werden zu Akolythen beauftragt
Predigt des Bischofs
Diözesanbischof Alois Schwarz betonte in seiner Predigt, dass der Akolythendienst mehr als das äußere Tun des Ministrierens ist. Er ist ein Dienst am Leib Christi, der die Kirche ist - ein doppelter Dienst am Altar und an den Menschen. Wer diesen Weg geht, lässt sich innerlich verwandeln: Auf dem Weg zum Diakon wächst die Bereitschaft, sich von Christus formen zu lassen und die eigene Berufung zum Dienst in der Kirche neu zu bejahen.
"Wer am Altar steht, steht nicht höher. Wer die Kommunion spendet, steht nicht über den anderen." Wer den Leib Christi in den Händen hält, weiß: Alles ist geschenkt. Jesus will das Ostermahl mit uns feiern. Er führt uns auf den Weg der Demut, öffnet das Herz und macht die Schulter weich – damit wir tragen, was er uns anvertraut, und dienen in Liebe.
Ausbildungslehrgang
Der neue Ausbildungslehrgang für Ständige Diakone beginnt im Herbst 2027. Interessierte, die eine theologische Vorbildung mitbringen, können sich bereits jetzt informieren und an Ausbildungsleiter Mag. Andreas Steinmetz (a.steinmetz@dsp.at) wenden. Für die Zugehörigkeit zum Ständigen Diakonat ist es nicht erforderlich, verheiratet zu sein; verheiratete Diakone müssen jedoch in einer stabilen christlichen Ehe leben.
Ständige Diakone übernehmen vielfältige Dienste in der Kirche: Sie helfen in der Seelsorge, besuchen Kranke und Einsame, predigen, erteilen Religionsunterricht, bereiten auf Sakramente vor und assistieren bei Gottesdiensten, Taufen, Begräbnissen und Eheschließungen.
Gott ruft jeden Menschen auf einzigartige Weise zu seinem Dienst in der Kirche. Papst Franziskus formulierte es einmal so: „Jeder Getaufte ist berufen, Licht und Salz in der Welt zu sein.“ Die angehenden Akolythen leben ihre Berufung mit Einsatz und Hingabe und tragen so auf ihre ganz persönliche Weise zum Aufbau des Reiches Gottes bei.