Spezial-Führung in Gebärdensprache
Kulturelle Angebote bereichern den Alltag vieler Menschen – doch nicht alle Veranstaltungen sind gleichermaßen zugänglich. Barrieren bestehen dabei nicht nur in baulicher Hinsicht: Für gehörlose Menschen sind klassische Museumsführungen, die stark auf gesprochene Sprache setzen, oft wenig geeignet. Umso wichtiger sind Formate, die kulturelle Teilhabe erfahrbarer machen.
Im Rahmen der Führung erhielten die Teilnehmenden einen Rundgang in Gebärdensprache durch die Winterausstellung „HIMMEL, HÖLLE & HEILIGE NACHT – Das St. Pöltner Krippenspiel“. Kurator Maximilian Zach und Bärbel Bauer von der Gehörlosenseelsorge führten gemeinsam durch die Ausstellung und vermittelten anschaulich, wie das Weihnachtsgeschehen früher mithilfe von Stabpuppen zum Leben erweckt wurde. Ein besonderer Höhepunkt war der abschließende Besuch der barocken Stiftsbibliothek, der den Rundgang eindrucksvoll abrundete.
Das große Interesse an dieser Veranstaltung unterstreicht die Bedeutung inklusiver Kulturangebote und zeigt, wie wichtig barrierefreie Zugänge zu Kunst und Geschichte sind.
Weitere Informationen gibt es unter Museum am Dom